Kundenrezensionen:
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Kundenrezension von
lars haasio
am 16.04.2012 21:55:34
Ich kann mich allen Kundenrezensionen nur anschließen. Für schmales Geld gibt es ein nettes, kleines Gerät. Es offenbart mehr Objekte am Himmel, als das menschliche Auge wahrzunehmen vermag. Die mitgelieferten Okkulare taugen nicht. Ersetzt wurden sie direkt bei Bestellung durch ein Plössl 7-21 mm. Bid ca. 10 mm gibt es die "big four" Jupitermode und eine Andeutung der Saturnringe. Untehalb von 10 mm kommt das Celestron an seine Grenze.
Der Reiz liegt ganz klar darin, mal hier zu schauen und dort zu sehen. Es gibt immer was zu entdecken.
Alternative Anwendungen sind z.B. bei mir die Beobachtung in der Ornithologie. Die Balzflüge des Kiebitzes erfordern allerdings ein äußerst feines Händchen.
"Das beste Teleskop ist das Teleskop, das man gerade zur Hand hat":
Es ist klein und leicht und passt in jeden Rucksack.
Lars
Internetseite
Kundenrezension von
dolenzia
am 16.09.2011 21:01:35
Hier eine kleine Seite mit Bildern zu dem schönen Teleskop.
http://celestronfirstscope76.npage.de/
Nachtrag: Erste Beobachtungstests
Kundenrezension von
dolenzia
am 06.09.2011 08:41:05
Heute Nacht konnte ich das Celestron Firstscope ausgiebig am Himmel testen. Mein Fazit: Ich bin doch etwas überrascht, was mit dem kleinen Ding alles zu entdecken ist. Ich besitze ein größeren 6" F8 Newton und beobachte schon seit 1991 regelmäßig den Himmel. Mein erstes Objekt war der Halbmond. Ich benutze ein besseres 20 mm und 10 mm Plössl Okular (Standartokulare von Skywatcher) sowie das mitgelieferte 4 mm Billig-Okular. Bei 15 facher Vergrößerung (20 mm Okular) sieht der Mond recht winzig aus, aber das Bild ist gestochen scharf und man erkennt schon die größten Kratergebiete ohne Probleme. Bei 30 fach (10 mm Okular) war das Bild ebenfalls hell und schön scharf. Im 4 mm Okular war der Anblick überraschend gut. Als Kenner erkennt man zwar diverse optische Fehler des Okulars (Farbsäume, leichte Unscharfe, geringes Gesichtsfeld), aber es war ok. Wer das Beobachten am Himmel gewohnt ist, braucht für die hellsten Objekte (Mond, Saturn, Jupiter, Andromedagalaxie) kein Sucherfernrohr. Das Gerät hat mit Plössl Okularen ein relativ großes Gesichtsfeld. Wenn man grob ein Objekt mit dem 20 mm Okular anpeilt, ist es auch meist sofort im Okular sichtbar. Die Dobsonmontierung ist auch super. Bisher habe ich solche Teleskope immer gemieden, da ich mir das Nachführen mit einem Dobson schwierig vorstelle. Aber ganz im Gegenteil. Das gefällt mir mittlerweile besser als mit meiner NEQ-3 Montierung. Es gibt kein sekundenlanges Gewackel, selbst wenn man einmal aus Versehen ans Teleskop stößt. Wunderbar. Auch das schnelle Schwenken zu einem anderen Objekt geht ruckzuck. Die Nachführung im 4 mm Standartokulkar ist problemlos und das Objekt bleibt auch länger im Okular. Die schönsten Anblicke liefert das Celestron aber mit schwachen Vergrößerungen. Ich war begeistert, dass man schon mit 15 facher Vergrößerung Jupiter mit seinen Monden sehen konnte. Diese standen recht weit von der kleinen Planetenscheibe ab. Bei 30 fach war von Wolkenbändern Jupiters noch nichts zu sehen. Erstaunlicherweise waren sie aber im 4 mm Billigokular deutlich erkennbar wenn die Luft stillstand. Auch die Scharfe war ok. Klar waren wieder optische Fehler sichtbar, die aber mehr vom 4 mm Okular stammen als vom Teleskop selbst. Man kann also durchaus auch mit einem besseren 4 bis 6 mm Plössl Okular Details auf Jupiter sehen. Man darf aber nicht zuviel erwarten. Jupiter ist eine kleine Kugel, auf der die Bänder nur bei genauem Hinsehen erkennbar sind, selbst bei 75 fach. Dann war die Andromedagalaxie dran. Ich fand sie sofort am Stadthimmel und sie war im 20 mm Plössl Okular deutlich als milchiger Fleck erkennbar. Sie passt 3 mal nebeneinander ins Okular, so groß ist das Gesichtsfeld bei 15 fach. Natürlich ist alles sehr viel lichtschwächer als im 6 Zoll Newton, aber viel besser zeigt mein großer Newton die Andromedagalaxie auch nicht. Dann waren noch Ausflüge zu verschiedenen Sternen dran. Der Doppelstern im großen Bär war kein Problem fürs Celestron. Bei 75 fach war auch der dritte Stern getrennt erkennbar. Ich habe alle Beobachtungen vom Fensterbrett am geöffneten Fenster in einer 60.000 Einwohner Stadt gemacht. Wenn man es also draußen benutzt, wird es sicher noch etwas bessere Leistungen zeigen. Für um die 50 Euro ist das Celestron Firstlight ein absolut tolles Gerät. Die Dobson Nachführung ist super stabil und macht Spaß. Man sollte sich aber auf jeden Fall bessere Okulare (Plössl, Super Plössl) besorgen.
PS: Auch am Tag macht das Teleskop mit schwachen Vergrößerungen Spaß. Allerdings ist das Bild seitenverkehrt. Stellt man sich allerdings in Richtung Hauptspiegel neben das Teleskop und blickt durchs Okular, ist das Bild wieder richtig herum. Das ist zwar etwas unbequem, aber es geht.
Feines Telesköpchen für den Preis!
Kundenrezension von
dolenzia
am 05.09.2011 11:54:43
Auch ich habe mir im September 2011 dieses Teleskop von Astroshop zugelegt. Nach ein paar Tagen wurde es von GLS geliefert. Es wirkt trotz des niedrigen Preises recht robust und ist optisch eine kleine Augenweide. Leider muß man sagen, dass die beiden Standartokulare 20 und 4 mm eine sehr schlechte Qualität haben. Das 4 mm kann man eigentlich überhaupt nicht nutzen, da das Bild unscharf und sehr dunkel ist. Beide Okulare haben ein sehr sehr kleines Gesichtsfeld. Damit hat man keinen Spaß. Besser sind Plössl oder Super Plössl Okulare. Ich habe kurzerhand von einem alten 6 x 30 mm Skywatcher Sucherfernrohr das Okular hinten abgeschraubt und in eine Okularhülse der mitgelieferten Okulare gedreht. Das passt ganz gut. Somit hat man schon einmal ein vergütetes Okular, was ungefähr 15 bis 20 mm Brennweite hat. Damit liefert das Celestron ganz gute Bilder. Man erkennt zwar, dass es unter Randunschärfen leidet, aber bei einem Öffnungsverhältnis von knapp f 4 kein Wunder. Es soll ja auch nur als schwach vergrößerndes Übersichtsteleskop dienen und diesen Zweck erfüllt es allemal. Ich empfehle also, keine Vergrößerungen über 30 fach (10 mm Okular) zu verwenden, da man dort schon die optischen Fehler wegen des Öffnungsverhältnisses deutlich erkennt. Mit im Lieferungsumfang waren noch ein kleines Buch: Teleskop-ABC, die Redshift 7 Software, eine ausfühliche deutsche Bedienungsanleitung, eine Ausgabe von Sterne und Weltraum sowie eine kleine Tüte Haribo :)
Wenn man irgendwann das Interesse am Firstscope verlieren sollte, kann man es immer noch Kindern aus der Verwandschaft schenken oder es als außergewöhnliche Dekoration in der Wohnstube benutzen.
Für um die 50 Euro kann man mit dem Kauf nichts verkehrt machen.
Ein liebevolles kleines Teleskop
Kundenrezension von
zz-zonda-zz
am 07.08.2011 19:13:51
Ich hab schon seit meiner Jugend gerne in den Himmel geblickt. Damals mit dem Refractor meines Vaters. Die letzten 10 Jahre war es aber echt ruhig. Das Fieber hat mich wieder gepackt, leider der Geldbeutel leer. So dachte ich an dieses Mini-Dobson von Celestron, die eine tolle Geschichte haben und viel für uns Hobbyastronomer getan haben.
Das Gerät kam nach einem Tag bei mir an. Es war super verpackt und die Schnelligkeit fast schneller als es DHL sein kann.
Für dieses Geld war kein Euro rausgeschmissen. Die Optik ist super und sehr klar. Auch war alles richtig justiert.
Leider hatte ich lange Zeit Pech und konnte das kleine Gerät nicht testen. Aber dann war es endlich soweit. Entdeckte einen Doppelstern, welch schöner Anblick. Die 2 fach Barlow von Celestron tat ihr übriges.(extra dazu gekauft)
Im grossen und ganzen ein tolles Teleskop für Einsteiger und auch für den schnellen Blick zum Himmel.
Ich empfehle es jedem. Und wenn man es durch ein Grösseres ersetzt, so ist es ein toller Blickfang im Regal oder ein schönes Geschenk an den Enkel etc.
Aber ich rate nicht zum Zubehörset.Lieber ein besseres Suchrohr und ein paar gute Plössl's. Dann hat man noch mehr Freude an diesem Gerät.
Mfg
FirstScope N 76
Kundenrezension von
manfred
am 12.07.2009 00:03:09
Schon als wir es auspackten, sah und fühlte man sofort die Wertigkeit mit der dieses Teleskop gebaut wurde.
Es wurde einfach aber grundsolide konstruiert und zusammengefügt. Der Tubus aus Metell, die wenigen Kunststoffteile hochwertig mit einer sehr guten Haptik. Die Optik mit den zwei mitgelieferten, zwar einfachen, Okularen schon richtig gut. Sie haben mit etwas Randunschärfe zu kämpfen, aber das dürfen sie auch. Eine rundum gelungene Sache, die auch um so mehr Spaß macht wenn man den Preis mit einbezieht. Auch super als tolles Geburtstagsgeschenk für Astrointeressierte Kinder oder Eltern geeignet. M. Rieckmann
gut und Preiswert
Kundenrezension von
pierre diedenhofen
am 02.04.2012 16:03:57
Ich habe mir das Firstscope Letzten monat gekauft,und muß sagen für den Preis ist es für Einsteiger und die noch nie mit einem Teleskop den Nachthimmel betrachtet haben,finde ich es echt gut,und würde es jedem der sich mit Astronomie zum ersten mal befassen will dieses Teleskop zu empfehlen,zu dem Produkt es ist handlich,lässt sich überall mit hinehmen,und hat ein geringes gewicht.Also ich habe mit dem Teleskop den Jupiter und seine monde betrachten können,Saturn,mars,venus sind auch mit dem Firstscope zu sehen.Allerdings ist halt bei dem Firstscope das Suchfernrohr nicht im Lieferumfang dabei,das mann extra bestellen muß.alles in einem ist es ein sehr schönes teleskop
Kleiner Astronomie-Einstieg für weng Geld
Kundenrezension von
moodindigo
am 23.11.2009 18:18:26
Das Teleskop ist für den Preis auf jeden Fall o.k. Gerade als Anfänger kann man die Sternbilder kennenlernen und wo was zu suchen ist. Die Mondoberfläche ist sehr Interessant und größere Planeten und Kugelsternhaufen kann man auch sehen. Allerdings nicht so gut mit den dazu gehörigen Okularen!!!
Minuspunkte:
1. Okulare - Dafür, dass man mit diesem Gerät jemanden für die Astronomie begeistern will, hat man sehr schlechte Okulare hinzugefügt. Bestellen Sie direkt bessere Okulare mit von Plössl o.ä.
2. Man hat als Fangspiegelaufsatz keine Spinne, die einen besseren Halt geben würde, sondern nur eine kleine einseitig aufgehangene Achse, die natürlich sehr instabil ist. (Übrigens auch bei dem Skywatcher Dobson Teleskop N 130/650 GT Heritage BlackDiamond DOB für Euro 199,--)
3. Hauptspiegel nicht justierbar (Liegt wohl auch am Preis. Ich will nicht mosern)
Pluspunkt:
1. Preis als Einstieg nicht zu schlagen
2. Tubus und Auszug ist sehr stabil und gut verarbeitet
3. Es passt in jeden Schrank (sehr klein)
4. Gutes Reiseteleskop
5. Haupt und Fangspiegel sind im Preisleistungsverhältnis gut
6. Durch die Dobson-Montierung können Sie das Teleskop schnell aufbauen und einrichten
7. Durch die Dobson-Montierung finden Sie sehr schnell die jeweiligen Objekte
8. Die Software Redshift 7 macht richtig Spaß. Im Original ist es wohl Redshift "Kompakt"
Fazit:
Wenn man erst mal klein Anfangen will, um sich am Nachthimmel zurecht zu finden, ist das "First Scope" auf jeden Fall das richtige. Mit anderen Okularen werten Sie das Teleskop nochmals richtig auf und sie haben viel Spaß bei Mondbesichtigungen, Jupiter, Saturn, Kugelsternhaufen und selbst bei Galaxien, wie der Adromeda-Galaxie. Gutes Händling durch die Dobson-Montierung und kleines Packmaß.
Tipp: Bestellen Sie sich auch das optische Sucherfernrohr 5x 24mm, inkl. Halterung mit, damit Sie erst mal dadurch die Objekte suchen und dann zum Okular übergehen
T.Krause