Der Newton-Reflektor, benannt nach seinem Entwickler Isaac Newton, ist das klassische Spiegelteleskop schlechthin.
Das Prinzip ist einfach und dennoch genial: Licht tritt von außen in einen Tubus ein. Am unteren Ende befindet sich ein Hauptspiegel, der das Licht zurückwirft. Damit der Brennpunkt des Spiegels nicht vor der Tubusöffnung entsteht, sitzt im vorderen Bereich ein sogenannter Fangspiegel. Dies ist ein Planspiegel, der den Strahlengang um 90° ablenkt und seitlich herausspiegelt. Dort sitzt dann der Okularauszug, in den man ein Okular zur Beobachtung einsetzten kann. Um in den Fokus zu kommen, kann man die Fokuslage durch Verschieben des Okulars suchen.
Der Vorteil dieses Systems ist, dass es aufgrund des Fehlens eines brechenden Elements zu keinen Farbfehlern kommt. Desweiteren ist bei Newton-Reflektoren das Öffnungsverhältnis relativ variabel. Allerdings würde ein Refraktor gleicher Öffnung mehr Licht und mehr Kontrast bieten als ein Reflektor.
Das Skywatcher 130/900mm EQ-2 ist ein Einsteigerinstrument im unteren Preissegment. Mit 130mm Öffnung kann man neben Mond und Planeten auch schone einige helle Nebel und Galaxien beobachten.