Diese Sky-Watcher Kamera der Serie Syncam ist eine sehr kompakte und passiv gekühlte Farb-CMOS-Kamera für die Astrofotografie.
Der Haupteinsatzbereich liegt in der hochauflösenden Planetenfotografie sowie Fotografie der Sonnen- und Mondoberfläche. Mittels Stacken können mit kompatibler Software detailierte, rauscharme Ergebnisse erzielt werden.
Durch ihr kompaktes Design und das geringe Gewicht bei kleinen Abmessungen ist sie ein idealer Partner für den Sky-Watcher HAX125DX Honders Astrographen, weil hier eine größere Kamera die Teleskopöffnung obstruieren würde. Mit dieser sehr schnellen Optik liefert die Kamera auch gute Ergebnisse in der Fotografie von Galaxien und Nebeln. Dazu trägt das extrem geringe Ausleserauschen ohne Verstärkerglühen bei. Das schwarze Gehäuse verhindert unerwünschte Reflektionen, wenn die Kamera vor der Öffnung des HAX125DX montiert ist.
Die Kamera ist vollständig kompatibel mit dem Softwaresystem von ToupTek.
Unterstützte Software: ASCOM, SharpCap, Nebulosity, DeepSky Stacker, N.I.N.A., FireCapture, MaximDL, ToupSky, INDI, PHD Guiding, Registax, INDIGO, MetaGuide, AstroStack.
BSI, back-illuminated CMOS structure:
Ein Vorteil der rückseitig beleuchteten CMOS-Struktur ist die erhöhte Empfindlichkeit. Bei einem klassischen vorderseitig beleuchteten Sensor müssen die Photonen, die in die lichtempfindliche Schicht des Sensors eindringen, zunächst die Metallverdrahtung passieren, die sich direkt über der lichtempfindlichen Schicht befindet. Die Verdrahtungsstruktur reflektiert einen Teil der Photonen und verringert die Effizienz des Sensors.
Bei einem rückseitig beleuchteten Sensor kann das Licht von der Rückseite in die lichtempfindliche Schicht eindringen. In diesem Fall befindet sich die in den Sensor eingebettete Verdrahtung unterhalb der lichtempfindlichen Schicht. Infolgedessen treffen mehr einfallende Photonen auf die lichtempfindliche Schicht.
Das Verhältnis von Photonen zu generierten Elektronen wird als Quanteneffizienz bezeichnet. Je höher der Quantenwirkungsgrad ist, desto effizienter wandelt der Sensor Photonen in Elektronen um und desto empfindlicher ist er.