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Swarovski Fachhändlertagung in Tirol: alles für die Naturbeobachtung

8. Mai 2019, Betty Lux

Swarovski Optik hatte uns und andere Händler aus Deutschland zur Fachtagung nach Absam in Tirol eingeladen. Was wir dort alles erlebt haben, beschreiben wir in diesem Bericht.

Grenzenlose Perfektion

Als eines der bedeutendsten Unternehmen der Sportoptikbranche setzt Swarovski Optik immer wieder neue Maßstäbe. Ausruhen will sich die Marke auf Ihren bisherigen Erfolgen jedoch nicht. Vor allem das Thema Nachhaltigkeit liegt der Swarovski-Familie als auch den Mitarbeitern im Werk in Österreich sehr am Herzen. So wird versucht, die Rohstoffwiederverwertung jedes Jahr zu steigern sowie den eigenen Energieverbrauch kontinuierlich zu senken. Denn die intakte Umwelt und die Schönheit der Natur sind die Grundlagen ihrer Produkte, deshalb sind sie gerade für Swarovski so schützenswert.

Ausblick ins Karwendelgebirge bei Absam, Tirol

Ganz neu vorgestellt wurden uns die VPA-Adapter zur Digiskopie mit Ferngläsern und Spektiven sowie das stylische ATX Interior Spektiv, das farblich auf modernste Inneneinrichtungen abgestimmt ist. Dieses Spektiv wird als Komplettset inklusive Stativ geliefert. Das macht es zu einem echten Schmuckstück für Zuhause, bei dem auch die „inneren Werte“ stimmen.

Swarovski Spektiv ATX Interior

„Das Gute ständig verbessern“

Natürlich durften wir auch einen Blick hinter die Kulissen, also in die Produktionsstätten werfen. Besonders viel Wert wird auf mehrmalige Qualitätskontrollen durch erfahrene Mitarbeiter in allen Abteilungen gelegt. Nur so können kleinste Fehler oder geringste Abweichungen im Mikrometerbereich sofort entdeckt und korrigiert werden.

Produktion Swarovski CL Companion Nomad

Am nächsten Tag ging es ans Eingemachte: sieben unterschiedliche Ferngläser und Spektive durften ausgiebig bei einer geführten Wanderung am Rande des Karwendelgebirges getestet werden. Obwohl die Gipfel zu Beginn noch von dichtem Nebel bedeckt waren, konnten wir kurz darauf doch noch ein paar Gämse in der Felswand entdecken.

Bild: Stefan Schuchhardt mit Swarovski Spektiv ATX 85 auf 300m Entfernung

Wem die meisten größeren Ferngläser auf Wanderungen zu unpraktisch erscheinen, dem sind die CL Companions ans Herz gelegt. Klein, leicht und handlich haben sie doch eine überraschend helle Abbildung. Aber auch das Spektiv ATX 85 überzeugte durch die feinfühlige Scharfstellung und das angenehme Einblickverhalten mit Brille, findet auch unser Produktberater Stefan Schuchhardt.

Tiroler Tanzeinlage in der Bogner Ast’n

Natürlich wurde auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Auf der Alm „Bogner Astn“ erwartete uns neben zünftigem Essen auch eine echte Tiroler Tanzdarbietung inklusive Jodeln und Schuhplatteln! Alles in allem war der Ausflug ein echtes Erlebnis, das bleibenden Eindruck von Swarovski, dem Werk, der Marke, aber auch der dortigen Natur hinterließ.

Swarovski Fachhändlertagung

Frühlingsangebote: viele Ferngläser und Nachtsichtgeräte zum Sonderpreis!

14. März 2019, Betty Lux

Der Frühling steht schon in den Startlöchern. Wir läuten für Sie die Saison mit vielen Reduzierungen ein – nur bis zum 31.05.2019!

Die ersten Sonnenstrahlen sorgen bei Mensch und Tier für helle Begeisterung. Vögel beginnen zu zwitschern und auch die Flora scheint wieder richtig aufzuatmen. Verpassen Sie keinen kostbaren Moment in der Natur und wählen Sie am besten gleich das passende Fernglas oder Nachtsichtgerät dafür im Sale aus!

Stark reduziert sind zum Beispiel:

Doch auch bei vielen weiteren Produkten wie Spektiven, Mikroskopen und vielen mehr haben wir zeitlich begrenzt den Preis reduziert. Viel Spaß bei der Schnäppchen-Jagd!

Jetzt die richtige Optik finden: Das sind die Neuheiten 2019!

6. März 2019, Betty Lux

Das neue Jahr schreitet rasant voran. Auch unsere Fernglas- und Optik-Lieferanten geben mit zahlreichen Innovationen und neuen Produkten richtig Gas:

Ob Vogel- oder Naturbeobachtung: mit diesem Allrounder liegen Sie immer richtig

Ganz neu auf dem Markt ist das Celestron Fernglas Trailseeker ED. Die beliebte Trailseeker-Serie gibt es zwar schon länger, wurde jetzt aber durch hochwertigere ED-Gläser erweitert. ED-Glas, also „Extra Low Dispersion Glass“ reduziert Farbfehler auf ein Minimum. Das ist vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen, wie zum Beispiel in der Dämmerung, ein handfester Vorteil. Im Frühling wird es trotz teilweise gutem Wetter recht früh dunkel. Doch mit diesem Fernglas können Sie noch in den frühen Abend hinein Vögel oder andere Tiere beobachten. Kosten Sie jede Minute Ihres Ausflugs in die Natur aus – das Trailseeker ED unterstützt Sie optimal dabei!

Celestron Trailseeker ED 8×42

 

Apropos Nacht: wie wäre es denn mit einem Nachtsichtgerät?

Nicht ohne Grund ist die Nachfrage nach Nachtsichtgeräten derzeit so hoch wie nie. Noch vor ein paar Jahren waren diese Geräte technisch teilweise unausgereift, unhandlich und vor allem teuer. Diese Zeiten sind zu Ihrem Glück vorbei – das beweist das neue Minox Nachtsichtgerät NVD 650. Mit einer 6-fachen Vergrößerung, die digital bis auf das 30-fache erhöht werden kann, erkennen Sie bereits einige Details in der Dunkelheit. Doch die eigentliche Besonderheit liegt in der Reichweite: Mit bis zu 350 Metern Sicht liegt das Minox NVD 650 in der oberen Spitzenklasse bei Nachtsichtgeräten der 1. Generation! Ihre Fotos und HD-Videos können Sie auf einer Micro-SD-Karte speichern und später mit Freunden oder Familie teilen. Und das ganze zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Minox Nachtsichtgerät NVD 650

 

Hawke Frontier ED X – Tauchen Sie ein in eine neue Welt.

Mit nur knapp 700 Gramm ist das Fernglas Frontier ED X 10×42 von Hawke ideal geeignet für anspruchsvolle Naturbeobachter, die auf nichts verzichten wollen. Auch hier wird alles auf das streuungsarme ED-Glas gesetzt und mit einer äußerst kompakten Bauweise kombiniert. Das Glas kann bis auf 105mm zusammengeschoben werden. Wem die meisten Kompakt-Ferngläser zu klein und technisch nicht ausreichend sind, der findet im Frontier ED X also einen geeigneten Partner. Durch die Stickstofffüllung gegen Beschlagen und mit hochwertigem Zubehörpaket bleiben keine Wünsche eines echten Outdoor-Enthusiasten offen.

AWKE Fernglas Frontier ED X 10x42

HAWKE Fernglas Frontier ED X 10×42

Entdecken Sie jetzt die Fernglas- und Optik-Neuheiten der namhaften Hersteller bei uns und profitieren Sie von unserer riesigen Auswahl. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt dafür, denn noch sind die Verfügbarkeiten kurz und vieles lagernd. Wir wünschen Ihnen erlebnisreiche Naturmomente!

Unterstützen Sie den LBV mit einem Kartenspiel!

25. Februar 2019, Betty Lux

Marmota Maps aus Hamburg ist bekannt für seine hochwertigen Landkarten mit Alpenmotiven. Design und Naturschutz gehen hier Hand in Hand: denn mit jedem verkauften Alpentiere-Quartett wird ein halber Quadratmeter Naturraum durch eine Spende an den Landesverband für Vogelschutz in Bayern e. V. (LBV) geschützt.

Marmota Maps Alpentiere-Quartett

Die Verbundenheit zur Natur und zur Artenvielfalt der Alpen wird besonders bei diesem Kartenspiel deutlich. 32 verschiedene Alpentiere sind wundervoll illustriert und mit den wichtigsten Informationen versehen. Wer lebt länger, Wolf oder Steinadler? Welches Tier ist leichter, Schneemaus oder Zitronenzeisig? Spielerisch und kurzweilig können Sie die Tierwelt der Alpen kennenlernen. Ein Zeitvertreib für die ganze Familie! Gleichzeitig tragen Sie zum Erhalt dieses schützenswerten Lebensraumes bei. Der LBV betreibt übrigens auch einen der besten Steinadlerbeobachtungsplätze im Alpenraum, die Adlerhütte in Bad Hindelang. Auch solche Projekte werden mit Ihrer Spende unterstützt.

Marmota Maps Alpenberge-Quartett

Und wer nicht genug vom Thema bekommt: das Quartett haben wir auch in der Alpenberge-Version im Angebot, stöbern Sie doch mal in unserem Sortiment.

Für Sie getestet: das Meade Fernglas 8×32 Wilderness

24. Januar 2019, Elmar Kreihe

Sehr oft erreichen uns Anfragen nach Ferngläsern, die sich gut zur Natur- und Vogelbeobachtung eignen, die eine klare, kontraststarke Optik haben, nicht zu schwer und selbstverständlich wasserdicht sind, und all dies zu einem attraktiven Preis. Das klingt zunächst reichlich unerfüllbar. Doch die gute Nachricht ist: solche Gläser gibt es, und zwar zu einem Preis, den auch diejenigen zahlen können, die nicht unbedingt ein Spitzenprodukt jenseits der 1000-Euro-Schwelle erwerben möchten. Eines davon ist das Meade Wilderness 8×32, das zur Kompaktklasse gehört, aber kein Taschenfernglas ist, alle oben gannnten Kriterien erfüllt und dabei derzeit lediglich 109,- Euro kostet. Die entscheidende Frage ist natürlich, ob es den Ansprüchen der Nutzer wirklich entspricht. Wir haben deshalb dieses Glas einem eingehenden Test im Freien unter realen Bedingungen unterzogen.

Meade-Fernglas-8x32-Wilderness

Meade-Fernglas-8×32-Wilderness

Der erste Eindruck ist gut. Das „Wilderness“ ist kompakt, aber nicht so klein, dass man in Gefahr geriete, einen sogenannten Tunnelblick zu erzielen. Mit einem Gewicht von nur 530 Gramm und seiner robusten Gummiarmierung liegt es gut in der Hand. Die Okulare sind herausdrehbar, also auch für Brillenträger gut geeignet. Das Fernglas ist gasgefüllt, mithin also druckwasserdicht. Das bedeutet, dass selbst ein kräftiger Regen- oder Schneeschauer der Optik nichts ausmacht. Der am rechten Tubus angebrachte Dioptrienausgleich ermöglicht es Nutzern mit leichterer Weit- oder Kurzsichtigkeit, das Glas ohne Einbußen bei der Bildschärfe oder beim sichtbaren Bildwinkel  zu benutzen.

Bei strahlendem Sonnenschein funktionieren mehr oder weniger alle Gläser gut; wir testeten das „Wilderness“ an einem Wintertag mit geschlossener Schneedecke und bedecktem Himmel, also unter normalen, aber nicht optimalen Sichtbedingungen. Dabei ergab sich im Sichtfeld eine leichte Randunschärfe, d.h. während sich das Bild im Sichtzentrum scharf stellen ließ, ließ die Auflösung am Bildrand leicht nach. Dies ist nach gängiger Auffassung bei Ferngläsern dieser Preisklasse in der Regel zu akzeptieren. Wer keine sehr großen Entfernungen zu überbrücken hat, etwa am Meer oder in den Bergen, den stört diese kleine Einschränkung meist nicht. Für solche Anwendungen emfpiehlt sich daher die Anschaffung eines leistungsfähigeren, aber eben auch deutlich teureren Glases.

Der von uns standardmäßig durchgeführte Autokennzeichen-Test ergab, dass sich solche Kennzeichen auf Entfernungen bis ca. 350 m problemlos lesen ließen. Autokennzeichen haben eine genormte Größe. Dieser Test ermöglicht Ihnen als Nutzer / in also eine recht gute Einschätzung des Auflösungsvermögens. Wer also z.B. Vögel im eigenen Garten oder im Wald beobachten möchte, ist mit diesem Fernglas gut ausgerüstet. Über kurze und mittlere Entfernungen erfüllt das „Wilderness“ seine Aufgabe gut. Es ist daher als Allrounder auf Wanderungen zu empfehlen. Auch bei Sportereignissen, zum Beispiel in Fußballstadien, lässt sich dieses Fernglas mit Gewinn einsetzen. Nicht unbedingt empfehlenswert ist das Meade 8×32 für Menschen, die oft und gern in der Dämmerung beobachten. Sie benötigen eine größeres, lichtstärkeres Glas. Wer jedoch einfach einen genaueren Blick auf seine Umgebung werfen, Tiere oder Pflanzen eingehender in Augenschein nehmen oder die Landschaft genießen will, für den ist hier viel Spaß zum kleinen Preis garantiert.

 

Wir wünschen Ihnen ein frohes neues Jahr!

31. Dezember 2018, Anita Maier

Optik-Pro.de wünscht Ihnen für das neue Jahr alles Gute und zahlreiche schöne Naturerlebnisse.

Wir freuen uns darauf, Ihnen auch im Jahr 2019 wieder mit Rat und Tat, sowie besonderen Angeboten zur Verfügung zu stehen.

Ihr Optik-Pro.de-Team.

Gefiederte Wintergäste in Mitteleuropa

14. Dezember 2018, Elmar Kreihe

Im Herbst ziehen viele Vögel in den Süden, das weiß jeder. Aber wo beginnt der Süden genau? Manchen Arten, den Kurzstreckenziehern, reicht es, westwärts nach Frankreich oder auf die iberische Halbinsel zu wandern, zum Beispiel dem Rotmilan oder dem bekannten Zilpzalp oder der Bachstelze. Andere müssen, um im Winter ausreichend Nahrung zu finden, das Mittelmeer und die Sahara überqueren oder umfliegen. Sie verbringen die kalte Jahreszeit in Afrika. Zu diesen Langstreckenziehern gehören viele Insektenfresser wie Rohrsänger, Mauersegler oder Baumfalken.

Bergfink im Übergang vom Winter- zum Prachtkleid (Foto: Kev Chapman)

Bergfink im Übergang vom Winter- zum Prachtkleid (Foto: Kev Chapman)

Was vielen Menschen nicht so bewusst ist: für etliche Vogelarten beginnt der Süden schon bei uns in Deutschland. Diese Vögel haben in Skandinavien oder in Russland gebrütet. Kälte macht ihnen wenig aus, aber zugefrorene Wasserflächen oder hohe Schneelagen schneiden Sie von ihren Futterquellen ab. Für sie stellt sich die Lage bei uns in Mitteleuropa bereits deutlich günstiger dar als im hohen Norden. Sie sparen sich die lange Reise in die Tropen und kommen im Winter zu uns.

Häufig und meist leicht zu beobachten ist beispielsweise der Bergfink, der im Norden und Nordosten so zahlreich ist wie hier der allbekannte Buchfink. Bergfinken erscheinen bei uns in wechselnder Anzahl, in manchen Jahren zu Millionen. Sie verraten sich durch ihren charakteristischen quäkenden Ruf („äähp!“).  Aus der Nähe fallen die orange Brust- und Schulterfärbung und beim Auffliegen der leuchtendweiße Bürzel auf, den der Buchfink nicht zeigt. Bergfinken suchen ihre Nahrung gern am Boden. Liegen dort viele Bucheckern, lohnt sich ein genauer Blick.

Zum Beobachten dieser nordischen Art genügt ein 8- oder 10-fach vergrößerndes Fernglas mit guter Lichttransmission, zum Beispiel das hoch auflösende Omegon Nature HD 8×42.  Gleiches gilt für die Rotdrossel, eine Verwandte von Amsel und Singdrossel, die nachts zieht und sich tagsüber auf Rasenflächen oder Wiesen bei der Futtersuche entdecken lässt. Sie ist deutlich kleiner als ihre Verwandtschaft. Auffallend und bestimmungsrelevant sind der helle Überaugenstreif und die namengebende rötliche Flankenzeichnung. Mit etwas Übung hören Sie den nächtlichen Zugruf, ein nicht sehr lautes, gedehntes „ziehh!“, mit dem die ziehenden Vögel in der Dunkelheit Kontakt zueinander halten.

Rotdrosseln sind im Winter bei uns nicht selten. Sie zeigen sich in Norddeutschland häufiger als im Süden, erreichen aber alljährlich auch Bayern und Baden-Württemberg.

Rotdrossel im Winter (Foto: Jesmond Dene)

Rotdrossel im Winter (Foto: Jesmond Dene)

In jährlich wechselnder Anzahl, in manchen Jahren auch gar nicht, besucht uns der farbenprächtige Seidenschwanz. Er brütet in der Taigazone Nordeuropas und Asiens. Seine Lieblingsnahrung sind verschiedene Beeren, wie Weißdorn, Wacholder oder Ebereschenfrüchte. Dieser bunte Wintergast ist leicht zu beobachten, weil er die Gegenwart des Menschen toleriert. Er ist nicht nur, wie viele nordische Vögel, wenig scheu, weil er Menschen kaum als Feinde kennengelernt hat. Darüber hinaus macht ihm auch dichter Autoverkehr nichts aus, weshalb man ihn – falls dort geeignete Nahrung vorhanden ist – an stark befahrenen Straßen, selbst mitten in der Stadt sehen kann. Sofern sich dort Misteln tragende Bäume befinden, lohnt immer ein genauer Blick, denn Mistelbeeren zählen zu den Leckereien, denen kein Seidenschwanz widerstehen kann.

Seidenschwanz (Foto: Peter Gerstbach)

Seidenschwanz (Foto: Peter Gerstbach)

Auch hier ist ein 8- oder 10-fach vergrößerndes Fernglas hilfreich, mit dem man die Vögel so nah heranholen kann, dass sich ihr Treiben genau verfolgen lässt. Neben dem oben genannten Omegon Nature eignet sich auch sehr gut das Omegon Talron HD 10×42, das ebenfalls ein hoch auflösendes, helles und kontrastreiches Bild liefert, das höchsten Beobachtungsgenuss garantiert.

Außer den drei genannten Arten gibt es noch viele weitere nordische Wintergäste, etwa im Feld oder am bzw. auf dem Wasser, aber diese drei sind leicht zu finden und problemlos zu beobachten, ohne dass man die Vögel stören muss. Gerade im Winter sind die Tiere ja darauf angewiesen, dass sie die hellen Tagesstunden zur Nahrungssuche nutzen können, ohne dauernd den Standort wechseln zu müssen. Wir wünschen Ihnen lohnende, eindrucksvolle Beobachtungen im Winter.

Für Sie getestet: das Bushnell Legend M 10×42

17. September 2018, Elmar Kreihe

Das Bushnell Legend in der höchsten Qualitätsstufe (M) ist ein wertig verarbeitetes Fernglas mittlerer Preislage, das sich sowohl für den allgemeinen Gebrauch (Wandern, Landschaft) als auch zur Vogelbeobachtung oder für die Pirschjagd eignet. Wir haben dieses Glas im September bei teilweise bedecktem, teils auch sonnigem Himmel einem ausführlichen Test unterzogen.

Der erste Eindruck beim Blick in die Landschaft ist durchaus günstig: Blätter von Laubbäumen (hier: Ahorn) werden in ca. 500  m Entfernung randscharf und kontrastreich abgebildet. Die Farbwiedergabe ist gut. Grün-, Gelb- und Brauntöne zeigen sich trotz etwas Feuchtigkeit in der Luft farbrein und ohne störende Aberrationen.

Der zweite Teil des Praxistests ist einfach ein Blick auf die nächstgelegene Straße. Die Frage ist: bis zu welcher Entfernung lassen sich Autonummern klar ablesen? Dies gelingt noch in 300 – 400 m Distanz problemlos. Auch hier machte sich leichter Dunst bemerkbar, der allerdings der Leistung keinen Abbruch tat. Autokennzeichen haben eine genormte und allen Nutzern bekannte Schriftgröße. Wir sind deshalb der Ansicht, dass sie sich als Standardparameter gut eignen, denn jeder kann sich die Beobachtungssituation ganz praktisch vorstellen.

Das Bushnell Legend M 10×42

Im Bushnell Legend ist ED-Glas verbaut. ED (englisch für „extra low dispersion“) bedeutet, dass die unterschiedliche Brechung der Spektralfarben ausgeglichen wird. Der Praxistest bewies, dass dies rundum gelungen ist. Es zeigten sich keine lästigen Farbsäume, auch nicht in einer extremen Beleuchtungssituation (Sonnen-Direkteinstrahlung auf weiße Hauswand gegen den Himmel gesehen). Etwas anders war die Situation beim leidigen Thema „Randunschärfe“. Während Schärfe und Kontrast im Mittelpunkt des Strahlengangs optimal waren, erkannten wir am Bildrand einen schmalen Bereich mit leichter Unschärfe. Dies wird im Preisbereich um die 500 Euro als marktüblich angesehen und durchaus akzeptiert. Wer diesen kleinen Nachteil (der die meisten Nutzer nicht wirklich stört) vermeiden möchte, muss für sein Glas deutlich mehr Geld ausgeben.

In der Dämmerung bewährt sich das Bushnell Legend dank der Objektivöffnung von 42 mm (das ist bei 8- oder 10-facher Vergrößerung eine oft verwendete Standardgröße) durchaus. Sowohl im Offenland als auch in halboffenem Gelände liefert es nach Einsetzen der Dämmerung noch längere Zeit klare Bilder. Ausgesprochene Nacht- oder Jagdgläser mit größeren Objektivöffnungen lassen sich länger nutzen, aber wer nicht gerade abends zur Jagd ansitzt, wird über die kürzere Nutzungsdauer (geschätzt 10 – 15 Minuten) dieses Standardglases nicht klagen. Der Lichttransmissionswert liegt mit 92 % im höheren mittleren Bereich.

Die Okulare sind mit mehreren Raststufen herausdrehbar, also für Brillenträger geeignet. Zusätzlich lässt sich am rechten Okular ein Dioptrienausgleich vornehmen. Der entsprechende Drehring lässt sich nach einmal erfolgter Einstellung arretieren, so dass es nicht zu unerwünschten Verstellungen kommen kann. Das Sehfeld weist mit 113 m auf 1.000 m einen recht guten mittleren Wert auf. Sollten Sie also beispielsweise fliegende Vögel am Himmel verfolgen wollen, sind Sie mit diesem Glas gut ausgerüstet.

Das Legend M gibt es sowohl mit 10-facher als auch mit 8-facher Vergrößerung. Bei letzterem erhalten Sie ein noch einmal deutlich größeres Sehfeld von 142 m auf 1.000 m. Das ist für diese Geräteklasse ein sehr guter Wert. Beide Gläser sind in moderner Dachkantbauweise mit offener Brücke und Durchgriffsmöglichkeit konstruiert. Damit lassen sich diese Gläser auch einhändig einsetzen.

Neue Smartphone-Halterung von Celestron: NexYZ

13. Juli 2018, Stefan Taube

Der Trend, die Smartphone-Kamera für die Fotografie durch optische Instrumente zu verwenden, ist ungebrochen. Das ist ja auch naheliegend, hat man doch diese Kamera immer dabei, die Bilder gleich zum verschicken bereit und immer besser werden diese Kameras auch noch. Das große Angebot an Smartphone-Halterungen wird durch Celestron um ein sehr interessantes Modell erweitert.

 

NexXY

Den Mond fotografieren mit dem NexYZ

 

Das Celestron NexYZ ist nicht nur besonders robust, sondern kann über Drehregler in allen drei Achsen verstellt werden. So können Sie den optimalen Abstand zum Okular am Adapter einstellen. Dieses Feature ist in Kombination mit dem einfachen Smartphone-Wechsel gerade für die Öffentlichkeitsarbeit an Sternwarten interessant, weil ja jeder Besucher sein persönliches Mondfoto mit nach Hause nehmen möchte.

 

NexYZ-1

Die NexYZ-Halterung im Einsatz am NexStar

 

Die Klemmung des NexYZ-Adapters ist auch hervorragend für die Verwendung an Spektiven geeignet.

NexYZ-2

NexYZ: Auch für Naturfotografen interessant!

 

Mit dem NexYZ-Adapter können wir Ihnen eine Smartphone-Halterung im gewohnt durchdachten Design von Celestron anbieten.

Natur genießen: jetzt preiswert in ein faszinierendes Hobby einsteigen!

4. Juli 2018, Elmar Kreihe

Viele Menschen haben Spaß daran, die Natur vor der Haustür oder im Urlaub intensiv wahrzunehmen. Vögel beim Füttern ihrer Jungen zu beobachten, Schmetterlinge über einer Sommerwiese  in allen Einzelheiten  erkennen zu können oder am Familienleben von Fuchs und Hase teilzunehmen – das sind beglückende Naturerlebnisse, die uns entspannen und bereichern. Zugang zu dieser faszinierenden Welt verschafft uns ein Fernglas, das das Geschehen nah heranholt. Solche optischen Helfer sind aber doch sehr teuer! Teuer? Nicht bei uns. Auf unserer Website optik-pro.de finden Sie preiswerte und trotzdem leistungsfähige Ferngläser, die Ihnen rasch und unkompliziert neue Eindrücke vermitteln, die Sie nicht mehr missen wollen.

Für alle, die sich draußen in der freien Landschaft bewegen und ihre Umwelt genauer in Augenschein nehmen wollen, empfehlen sich Ferngläser mit 8- oder 10-facher Vergrößerung. Solche Gläser sind gut aus der freien Hand nutzbar. Wählen Sie eine höhere Vergrößerung, laufen Sie Gefahr, dass sich die Eigenbewegung der Hände störend auf das Fernglasbild auswirkt, und verwackelte Bilder sollen es ja nicht sein. Grundsätzlich wird der Vergrößerungsfaktor oft überschätzt – nach der Devise „viel hilft viel“. Wichtiger als eine hohe Vergrößerung sind bei optischen Geräten Trennschärfe und Kontrast. Ein klares, scharfes Bild ohne störende Farbsäume oder Randunschärfen ist allemal besser als ein stark vergrößertes, aber letztlich unscharfes. Je höher die Vergrößerung, desto kleiner wird auch der Bildausschnitt, den Sie mit einem Fernglas wahrnehmen können. Mit einem solchen Glas nach einem sich rasch bewegenden Vogel oder Insekt zu suchen kann sehr frustrierend sein. Dazu kommt, dass Gläser mit 8- oder 10-facher Vergrößerung eine höhere Lichttransmission haben. Das bedeutet, dass deutlich mehr Licht das Auge des Beobachters erreicht als bei hohen, vermeintlich besseren Vergrößerungen. Das Resultat ist ein helleres, klareres Bild. Der Genussfaktor ist  bei solchen Gläsern einfach höher.

Was muss ich denn nun als Einsteiger oder Einsteigerin in die Naturbeobachtung ausgeben, um draußen wirklich Spaß zu haben und den Tieren (oder Pflanzen) nahe sein zu können? Nun, leistungsfähige Ferngläser sind für deutlich unter 200 Euro zu haben. Dafür bekommen Sie beteits Gläser, die hochwertig vergütet und außerdem wasser- und staubdicht sind. Mit ihnen sind Sie für die meisten Beobachtungssituationen gut ausgerüstet, seien es hoch kreisende Greifvögel, schwimmende Wasservögel in Entfernungen von einigen hundert Metern oder kleine, schnelle Tiere wie Schmetterlinge oder Libellen auf der Wiese oder am Seeufer.

Sehr empfehlenswert sind die Gläser der Talron-Baureihe von Omegon, die durchweg nicht nur gasgefüllt, also wasserdicht, sind, sondern auch hoch auflösend. Sie erkennen dies am Kürzel „HD“ in der Typbezeichnung. Das Kürzel steht für englisch high definition (deutsch: hoch auflösend). Wir bieten diese Gläser derzeit mit 30% Rabatt an; da heißt es rasch zugreifen!


Omegon-Fernglas-Talron-HD-8×42

Interessant für Einsteiger sind auch die Ferngläser der KarmaPRO-Baureihe des US-amerikanischen Herstellers Levenhuk, die wir neu ins Programm aufgenommen haben. Auch diese Gläser gibt es in verschiedenen Ausführungen zu erstaunlich attraktiven Preisen. Als Beispiel sehen Sie hier das 10×42-Glas, das in ähnlicher Bauart auch als 8×42, 10×50, als leichtes und handliches 8×32 oder 10×32 oder als superleichtes Taschenfernglas (8×25 bzw. 10×25) erhältlich ist.

Levenhuk-Fernglas-Karma-PRO-10×42

Ganz gleich, für welches optische Hilfsmittel Sie sich entscheiden: wir wünschen Ihnen interessante Begegnungen mit großen und kleinen Tieren und wunderschöne Erlebnisse in der Natur.

19.06.2019
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