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ZEISS Winter Weeks: 50€ CashBack beim Kauf eines Terra ED Fernglases

27. November 2018, Betty Lux

Erleben Sie die Schönheit eines Wintertages – mit den Terra ED Ferngläsern von ZEISS wird jeder Spaziergang in der Natur zum Erlebnis. Greifen Sie jetzt zu, denn im Zeitraum vom 19.11.2018 bis einschließlich 06.01.2019 erhalten Sie nach dem Kauf und nach gültiger Online-Registrierung satte 50€ CashBack auf Ihr Konto!

ZEISS Terra ED

So einfach geht’s:

  • Suchen Sie sich gleich Ihr ZEISS Terra ED Fernglas aus – Achtung: nur solange der Vorrat reicht.
  • Registrieren Sie das Fernglas online ab Tag 15 nach Ihrem Kauf unter www.zeiss-cashback.de mit einem Bild der Rechnung und des Etiketts (Teilnahmebedingungen beachten)
  • Erhalten Sie den 50€ CashBack-Betrag innerhalb weniger Wochen zurückerstattet!

Die ZEISS Terra ED Ferngläser verschönern jeden Wintermoment auf einmalige Weise. Modernes Design sowie brillante und scharfe Bilder machen dieses Fernglas zum treuen Begleiter für unterwegs. Ob für sich selbst oder als ganz besonderes Präsent unter dem Weihnachtsbaum – so macht Schenken gleich doppelt Spaß!

Alle Teilnahmebedingungen zu den ZEISS Winter Weeks finden Sie unter www.zeiss.com/photo/winterweeks. Wir wünschen Ihnen eine zauberhafte Winterzeit!

Für Sie getestet: das Bushnell Legend M 10×42

17. September 2018, Elmar Kreihe

Das Bushnell Legend in der höchsten Qualitätsstufe (M) ist ein wertig verarbeitetes Fernglas mittlerer Preislage, das sich sowohl für den allgemeinen Gebrauch (Wandern, Landschaft) als auch zur Vogelbeobachtung oder für die Pirschjagd eignet. Wir haben dieses Glas im September bei teilweise bedecktem, teils auch sonnigem Himmel einem ausführlichen Test unterzogen.

Der erste Eindruck beim Blick in die Landschaft ist durchaus günstig: Blätter von Laubbäumen (hier: Ahorn) werden in ca. 500  m Entfernung randscharf und kontrastreich abgebildet. Die Farbwiedergabe ist gut. Grün-, Gelb- und Brauntöne zeigen sich trotz etwas Feuchtigkeit in der Luft farbrein und ohne störende Aberrationen.

Der zweite Teil des Praxistests ist einfach ein Blick auf die nächstgelegene Straße. Die Frage ist: bis zu welcher Entfernung lassen sich Autonummern klar ablesen? Dies gelingt noch in 300 – 400 m Distanz problemlos. Auch hier machte sich leichter Dunst bemerkbar, der allerdings der Leistung keinen Abbruch tat. Autokennzeichen haben eine genormte und allen Nutzern bekannte Schriftgröße. Wir sind deshalb der Ansicht, dass sie sich als Standardparameter gut eignen, denn jeder kann sich die Beobachtungssituation ganz praktisch vorstellen.

Das Bushnell Legend M 10×42

Im Bushnell Legend ist ED-Glas verbaut. ED (englisch für „extra low dispersion“) bedeutet, dass die unterschiedliche Brechung der Spektralfarben ausgeglichen wird. Der Praxistest bewies, dass dies rundum gelungen ist. Es zeigten sich keine lästigen Farbsäume, auch nicht in einer extremen Beleuchtungssituation (Sonnen-Direkteinstrahlung auf weiße Hauswand gegen den Himmel gesehen). Etwas anders war die Situation beim leidigen Thema „Randunschärfe“. Während Schärfe und Kontrast im Mittelpunkt des Strahlengangs optimal waren, erkannten wir am Bildrand einen schmalen Bereich mit leichter Unschärfe. Dies wird im Preisbereich um die 500 Euro als marktüblich angesehen und durchaus akzeptiert. Wer diesen kleinen Nachteil (der die meisten Nutzer nicht wirklich stört) vermeiden möchte, muss für sein Glas deutlich mehr Geld ausgeben.

In der Dämmerung bewährt sich das Bushnell Legend dank der Objektivöffnung von 42 mm (das ist bei 8- oder 10-facher Vergrößerung eine oft verwendete Standardgröße) durchaus. Sowohl im Offenland als auch in halboffenem Gelände liefert es nach Einsetzen der Dämmerung noch längere Zeit klare Bilder. Ausgesprochene Nacht- oder Jagdgläser mit größeren Objektivöffnungen lassen sich länger nutzen, aber wer nicht gerade abends zur Jagd ansitzt, wird über die kürzere Nutzungsdauer (geschätzt 10 – 15 Minuten) dieses Standardglases nicht klagen. Der Lichttransmissionswert liegt mit 92 % im höheren mittleren Bereich.

Die Okulare sind mit mehreren Raststufen herausdrehbar, also für Brillenträger geeignet. Zusätzlich lässt sich am rechten Okular ein Dioptrienausgleich vornehmen. Der entsprechende Drehring lässt sich nach einmal erfolgter Einstellung arretieren, so dass es nicht zu unerwünschten Verstellungen kommen kann. Das Sehfeld weist mit 113 m auf 1.000 m einen recht guten mittleren Wert auf. Sollten Sie also beispielsweise fliegende Vögel am Himmel verfolgen wollen, sind Sie mit diesem Glas gut ausgerüstet.

Das Legend M gibt es sowohl mit 10-facher als auch mit 8-facher Vergrößerung. Bei letzterem erhalten Sie ein noch einmal deutlich größeres Sehfeld von 142 m auf 1.000 m. Das ist für diese Geräteklasse ein sehr guter Wert. Beide Gläser sind in moderner Dachkantbauweise mit offener Brücke und Durchgriffsmöglichkeit konstruiert. Damit lassen sich diese Gläser auch einhändig einsetzen.

Neue Smartphone-Halterung von Celestron: NexYZ

13. Juli 2018, Stefan Taube

Der Trend, die Smartphone-Kamera für die Fotografie durch optische Instrumente zu verwenden, ist ungebrochen. Das ist ja auch naheliegend, hat man doch diese Kamera immer dabei, die Bilder gleich zum verschicken bereit und immer besser werden diese Kameras auch noch. Das große Angebot an Smartphone-Halterungen wird durch Celestron um ein sehr interessantes Modell erweitert.

 

NexXY

Den Mond fotografieren mit dem NexYZ

 

Das Celestron NexYZ ist nicht nur besonders robust, sondern kann über Drehregler in allen drei Achsen verstellt werden. So können Sie den optimalen Abstand zum Okular am Adapter einstellen. Dieses Feature ist in Kombination mit dem einfachen Smartphone-Wechsel gerade für die Öffentlichkeitsarbeit an Sternwarten interessant, weil ja jeder Besucher sein persönliches Mondfoto mit nach Hause nehmen möchte.

 

NexYZ-1

Die NexYZ-Halterung im Einsatz am NexStar

 

Die Klemmung des NexYZ-Adapters ist auch hervorragend für die Verwendung an Spektiven geeignet.

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NexYZ: Auch für Naturfotografen interessant!

 

Mit dem NexYZ-Adapter können wir Ihnen eine Smartphone-Halterung im gewohnt durchdachten Design von Celestron anbieten.

Natur genießen: jetzt preiswert in ein faszinierendes Hobby einsteigen!

4. Juli 2018, Elmar Kreihe

Viele Menschen haben Spaß daran, die Natur vor der Haustür oder im Urlaub intensiv wahrzunehmen. Vögel beim Füttern ihrer Jungen zu beobachten, Schmetterlinge über einer Sommerwiese  in allen Einzelheiten  erkennen zu können oder am Familienleben von Fuchs und Hase teilzunehmen – das sind beglückende Naturerlebnisse, die uns entspannen und bereichern. Zugang zu dieser faszinierenden Welt verschafft uns ein Fernglas, das das Geschehen nah heranholt. Solche optischen Helfer sind aber doch sehr teuer! Teuer? Nicht bei uns. Auf unserer Website optik-pro.de finden Sie preiswerte und trotzdem leistungsfähige Ferngläser, die Ihnen rasch und unkompliziert neue Eindrücke vermitteln, die Sie nicht mehr missen wollen.

Für alle, die sich draußen in der freien Landschaft bewegen und ihre Umwelt genauer in Augenschein nehmen wollen, empfehlen sich Ferngläser mit 8- oder 10-facher Vergrößerung. Solche Gläser sind gut aus der freien Hand nutzbar. Wählen Sie eine höhere Vergrößerung, laufen Sie Gefahr, dass sich die Eigenbewegung der Hände störend auf das Fernglasbild auswirkt, und verwackelte Bilder sollen es ja nicht sein. Grundsätzlich wird der Vergrößerungsfaktor oft überschätzt – nach der Devise „viel hilft viel“. Wichtiger als eine hohe Vergrößerung sind bei optischen Geräten Trennschärfe und Kontrast. Ein klares, scharfes Bild ohne störende Farbsäume oder Randunschärfen ist allemal besser als ein stark vergrößertes, aber letztlich unscharfes. Je höher die Vergrößerung, desto kleiner wird auch der Bildausschnitt, den Sie mit einem Fernglas wahrnehmen können. Mit einem solchen Glas nach einem sich rasch bewegenden Vogel oder Insekt zu suchen kann sehr frustrierend sein. Dazu kommt, dass Gläser mit 8- oder 10-facher Vergrößerung eine höhere Lichttransmission haben. Das bedeutet, dass deutlich mehr Licht das Auge des Beobachters erreicht als bei hohen, vermeintlich besseren Vergrößerungen. Das Resultat ist ein helleres, klareres Bild. Der Genussfaktor ist  bei solchen Gläsern einfach höher.

Was muss ich denn nun als Einsteiger oder Einsteigerin in die Naturbeobachtung ausgeben, um draußen wirklich Spaß zu haben und den Tieren (oder Pflanzen) nahe sein zu können? Nun, leistungsfähige Ferngläser sind für deutlich unter 200 Euro zu haben. Dafür bekommen Sie beteits Gläser, die hochwertig vergütet und außerdem wasser- und staubdicht sind. Mit ihnen sind Sie für die meisten Beobachtungssituationen gut ausgerüstet, seien es hoch kreisende Greifvögel, schwimmende Wasservögel in Entfernungen von einigen hundert Metern oder kleine, schnelle Tiere wie Schmetterlinge oder Libellen auf der Wiese oder am Seeufer.

Sehr empfehlenswert sind die Gläser der Talron-Baureihe von Omegon, die durchweg nicht nur gasgefüllt, also wasserdicht, sind, sondern auch hoch auflösend. Sie erkennen dies am Kürzel „HD“ in der Typbezeichnung. Das Kürzel steht für englisch high definition (deutsch: hoch auflösend). Wir bieten diese Gläser derzeit mit 30% Rabatt an; da heißt es rasch zugreifen!


Omegon-Fernglas-Talron-HD-8×42

Interessant für Einsteiger sind auch die Ferngläser der KarmaPRO-Baureihe des US-amerikanischen Herstellers Levenhuk, die wir neu ins Programm aufgenommen haben. Auch diese Gläser gibt es in verschiedenen Ausführungen zu erstaunlich attraktiven Preisen. Als Beispiel sehen Sie hier das 10×42-Glas, das in ähnlicher Bauart auch als 8×42, 10×50, als leichtes und handliches 8×32 oder 10×32 oder als superleichtes Taschenfernglas (8×25 bzw. 10×25) erhältlich ist.

Levenhuk-Fernglas-Karma-PRO-10×42

Ganz gleich, für welches optische Hilfsmittel Sie sich entscheiden: wir wünschen Ihnen interessante Begegnungen mit großen und kleinen Tieren und wunderschöne Erlebnisse in der Natur.

Jetzt zum Sonderpreis: Steiner Fernglas Safari UltraSharp 8×30 Adventure Edition

28. Juni 2018, Betty Lux

Sie suchen noch einen abenteuerlustigen Begleiter für Ihre nächste Reise? Oder wollten Sie Ihr Fernglas schon immer einmal ganz individuell gestalten können? Dann werfen Sie am besten gleich einen Blick auf das Steiner Fernglas Safari UltraSharp 8×30 Adventure Edition. Wir bieten es Ihnen aktuell zum Sonderpreis von 159,- Euro an – jedoch nur solange der Vorrat reicht!

Steiner Safari UltraSharp 8×30 Adventure Edition

Mit den mitgelieferten Safari-Mustern können Sie Ihr Steiner Fernglas in einen absoluten Blickfang verwandeln. Sowohl der Zebra- als auch der Leopardenaufkleber verleihen dem Feldstecher ein ganz individuelles Aussehen. Und falls es Ihnen doch einmal zu wild wird – kein Problem. Das klassische Design im edlen Braunton gibt es selbstverständlich auch im Angebot für 159,- Euro: Steiner Fernglas Safari UltraSharp 8×30.

Steiner Safari UltraSharp 8×30

Greifen Sie jetzt zu und sichern Sie sich die idealen Reisebegleiter zum Tiefstpreis. Kompakt, robust und ein besonders kontrastreiches Bild – mit den Steiner Safari UltraSharp 8×30 Ferngläsern erleben Sie die schönsten Momente Ihrer Reise hautnah und gestochen scharf. Aber beeilen Sie sich, bevor die Gläser vergriffen sind!

Aus DOCTER wird NOBLEX: Wir haben noch Restbestände!

21. Juni 2018, Betty Lux

Das deutsche Traditionsunternehmen DOCTER OPTIK wird ab sofort den Namen NOBLEX tragen. Damit stärkt der thüringische Optikhersteller seine Marke und bündelt mehr als 150 Jahre Erfahrung unter einem Dach.

DOCTER compact 10×25

Werfen Sie einen Blick auf die beliebtesten DOCTER Ferngläser

Die Marke DOCTER wird eingestellt, aber wir haben noch Restbestände der beliebtesten DOCTER-Ferngläser anzubieten! Wählen Sie jetzt zwischen dem DOCTER compact 10×25, DOCTER 8×42 ED und 10×42 ED sowie zwischen folgenden Modellen: DF 7×40, 8×58 B/CF grün, 8×56 ED/ OH und dem ASPECTEM 80/500 UWA!

DOCTER 8×42 ED

Qualität „Made in Germany“!

Auch in Zukunft erhalten Sie die gewohnt exzellente NOBLEX Qualität mit Siegel „Made in Germany“. Doch nicht nur der Name entwickelt sich weiter: eine Reihe neuer Sportoptiken im Hochleistungsbereich sind bereits in der Entwicklung. Freuen Sie sich auf weiter Neuheiten und Innovationen von NOBLEX!

Unser Beobachtungstipp im Mai: der Baumfalk, rasanter Jäger am Wasser

22. Mai 2018, Elmar Kreihe

Baumfalk (Falco subbuteo) im Flug. (Foto: Biopauker / Wikipedia)

Der Mai ist der Höhepunkt des Frühlings. Ende des Monats sind alle Zugvögel wieder da, auch die Langstreckenzieher. Was viele nicht wissen: zu ihnen zählen auch einige Greifvogelarten, darunter der Baumfalk, der den Winter in Afrika verbracht hat und nun wieder in seinem Brutgebiet bei uns angekommen ist. In der Größe entspricht der Baumfalk in etwa dem allbekannten Turmfalken, den man oft rüttelnd oder auf einer Warte auf der Jagd nach Mäusen beobachten kann. Mit Mäusen gibt sich der Baumfalk allerdings nicht ab. Er zählt zu den Luftjägern, die Beute im Flug schlagen – sehr gern und oft Insekten, aber auch Vögel, darunter auch schnelle Arten wie Schwalben oder selbst Mauersegler.

Baumfalken sind oberseits dunkelgrau gefärbt; unterseits zeigen sie an Brust und Bauch dichte dunkle Streifen und Flecken auf hellerem  Grund. Charakteristisch für diese Art sind die rotbraunen Federn am Unterbauch, die oft als „Hosen“ bezeichnet werden und die den Jungvögeln noch fehlen. Wangen und Kehle sind hell und an den Kopfseiten zeigen die Vögel einen deutlichen sogenannten Bartstreif.

Baumfalken bauen, wie alle Falken, keine eigenen Nester. Stattdessen nutzen sie alte oder aufgegebene Nester von Krähen oder anderen größeren Baumbrütern. Sie sind nicht strikt an Gewässer gebunden, jagen aber gern und oft über Wasserflächen, und dort lassen sie sich im freien Luftraum auch sehr gut beobachten. Baumfalken sind schnell. Im aktiven Flug erreichen sie Geschwindigkeiten um 100 km/h, im Sturzflug deutlich über 200 km/h. Sie bei ihren rasanten Jagdflügen zu beobachten ist spannend und wird auch über längere Zeit nicht langweilig.

Das Bushnell Legend Ultra HD 10×42

Wer die Luftjäger richtig genießen will, braucht ein Fernglas, das sich leicht handhaben lässt und ein helles, kontrastreiches Bild liefert. Davon, jagende Baumfalken im Spektiv zu beobachten, ist eher abzuraten, denn in deren relativ kleinen Bildausschnitten verliert man die Vögel allzu leicht aus dem Blick. Gut geeignet ist das zum Beispiel das Bushnell Legend Ultra 10×42 HD, ein hoch auflösendes Dachkantglas, das mit 638 g Gewicht auch bei längerem Gebrauch Spaß macht. Es ist druckwasserdicht und eignet sich gut auch für Brillenträger. Die ED-Optik vermeidet unschöne Farbsäume und bietet ein klares Bild mit hohem Kontrast. Dieses praktische, langlebige Glas erhalten Sie bei Optik-Pro.de zum Sonderpreis von 299 Euro. Gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung von 449 Euro sparen Sie sage und schreibe 150 Euro.

Wir wünschen Ihnen spannende Beobachtungen und allzeit klare Sicht.

Gruppenreise in den Norden

20. März 2018, Elmar Kreihe

Der Monat März wird von Vogelbeobachtern und -beobachterinnen meist sehr herbeigesehnt, denn jetzt entfaltet  sich draußen nach den langen Wintermonaten die erste große Welle des Heimzugs. Die Kurzstreckenzieher unter den Vögeln sind es, die sich nun wieder in großer Zahl bemerkbar machen und uns daran erinnern, dass die kalte Jahreszeit vorbei ist, auch wenn der Frühlingseinzug mit zahlreichen Wetterumschwüngen und Rückschlägen einhergeht. Diese Zugbewegung zeigt sich in allen Lebensräumen: In den Baumkronen singen die ersten Zilpzalpe, auf dem Wasser lassen sich die hübschen Knäk- und Löffelenten blicken, und selbst auf sonst weniger interessanten Ackerflächen kann man Durchzügler beobachten – vom Schwarzkehlchen bis zum Kiebitz oder zum Großen Brachvogel zeigen sich in dieser Zeit Arten, die dort sonst nicht vorkommen.

Wer am Wasser oder im Offenland Vögel mit Genuss beobachten möchte, braucht neben dem Fernglas ein Spektiv, denn nur so lassen sich Details wahrnehmen und Bestimmungversuche wirklich zweifelsfrei abschließen, wenn große Entfernungen zu überbrücken sind. Bei dem Begriff „Spektiv“ kommen vielen sicher gleich Dinge wie „großes Gewicht“ oder „umständlicher Aufbau“ in den Sinn. Doch: diese Zeiten sind vorbei, denn mittlerweile gibt es leistungsfähige Spektive, die man bequem in einer Hand halten kann, weil sie klein und leicht genug sind. Unter den Neuerscheinungen der letzten Zeit ist uns vor allem das Kowa TSN-553 Prominar aufgefallen.

Das Kowa TSN-553 Prominar.

Dieses kleine Hochleistungswunder kommt mit fest installiertem Okular. Es entstehen also keine Extrakosten, sondern das Spektiv ist sofort benutzbar. Mit einer Länge von lediglich 27 cm und einem Gewicht von 810 Gramm ist es wirklich ein Winzling. Die Frage ist natürlich: kann es so viel wie seine großen Artgenossen? Die kurze und bündige Antwort gleich vorweg: ja, es kann.

Der japanische Hersteller Kowa ist ja wahrlich kein Unbekannter. Seine Ferngläser und Spektive gehören unbestritten in die Oberliga der Fernoptik. Und bei seinem neuen kleinen Spektiv hat dieser Markenproduzent erkennbar keine Mühen gescheut. Natürlich ist das TSN-553 druckwasserdicht, und selbstverständlich hat es ein Stativanschlussgewinde. Relativ ungewöhnlich für die „Mini“-Klasse ist, dass hier Fluoritkristall verbaut wurde, was ein ungewöhnlich klares und kontrastreiches Bild ergibt. Randunschärfen und unschöne Farbsäume bleiben dem Nutzer bei diesem Produkt erspart. Auch längeres Hindurchschauen führt nicht zu Ermüdung oder Augenproblemen; man kann sich vielmehr voll und ganz auf die Freude am Beobachten konzentrieren. Jeder Ortswechsel, der bei „großen“ Spektiven bedeutet, dass man die Stativbeine einklappt und Spektiv und Stativ auf der Schulter an den neuen Beobachtungsplatz trägt, um es dort umständlich wieder aufzustellen, ist nun deutllich einfacher geworden. Man fasst sein Stativ einfach an der Mittelsäule und trägt das Leichtgewicht einfach mit einer Hand weiter – vorausgesetzt, Stativ und Neigekopf sind nicht zu sperrig und schwer.

So klein und leicht ist dieses Spektiv.

So klein und leicht ist dieses Spektiv.

Wir erkannten bei einem Kurztest an einem bedeckten Vorfrühlingstag den hellen Überaugenstreif und den ebenso hellen Schnabelwinkel der weiblichen Knäkente ebenso wie die schlichtere Kopffärbung des Krickentenweibchens auf (mit google-maps gemessen) 600 m Entfernung. Die weiblichen Tiere dieser beiden kleinen Entenarten sind, wie jeder erfahrene Ornithologe bestätigen kann, nicht ganz einfach zu unterscheiden.

Das mitgelieferte Zoom-Okular liefert eine stufenlos einstellbare Vergrößerung von 15x bis 45x. Viel mehr geht bei einem Frontlinsendurchmesser von 55 Millimetern nicht, aber mehr braucht man in den meisten Beobachtungssituationen auch nicht. Kann man bei einem KBV (einem „kleinen braunen Vogel“, beispielsweise hoch im Geäst) keine bestimmungsrelevanten Einzelheiten erkennen, hilft einem eine 60-fache Vergrößerung im Zweifel auch nicht viel weiter. Die Dual-Fokussierung des TSN-553 funktioniert reibungslos komfortabel. Hat man das Beobachtungsobjekt grob scharf gestellt, kann man mit der Feineinstellung noch etwas nachschärfen, ohne mit dem Finger lange herumzusuchen. Das Einblickverhalten des TSN-553 ist dank des relativ großen Okularrings angenehm. Letzerer ist auch für Brillenträger/innen gut geeignet, denn er lässt sich hinein- und herausdrehen.

Spektive mit Schrägeinblick liegen Ihnen nicht so; sie mögen lieber den Geradeeinblick? Kein Problem. Das kleine Kowa gibt es auch in dieser Ausführung unter der Typbezeichnung TSN-554. Sie möchten wissen, welches Stativ und welcher Neiger zu diesen Mini-Spektiven passen? Bitte sehr: Gut geeignet ist das Manfrotto Carbon-Stativ MT055CXPRO4, das sich mit einer 3/8″ Schraube stabil mit dem Manfrotto MHXPRO-3WG-Stativkopf verbinden lässt. Folgen Sie diesen Empfehlungen, sind Sie künftig mit einer Hochleistungs-Beobachtungskombi unterwegs, die lediglich 3,66 kg wiegt. Umständliche Handgriffe und Schulterhämatome ade! Ab sofort steht einfach der Beobachtungsspaß im Vordergrund.

Solarquest, die neue Montierung von Skywatcher zur Sonnenbeobachtung

19. März 2018, Stefan Taube

Die Sonne im Teleskop einzustellen, ist gar nicht so leicht, wie man auf den ersten Blick meinen könnte. Das Teleskop sollte natürlich schon vor der Ausrichtung auf die Sonne mit einem Sonnenfilter ausgestattet werden. Beim Versuch das Teleskop auf die Sonne auszurichten, wird man aber doch schnell leichtsinnig und peilt mit ungeschütztem Auge über das Teleskop die grelle Sonne an. Eine Abhilfe bieten hier Sonnensucher oder die neue Montierung Solarquest von Skywatcher.

 

Skywatcher Solarquest

Solarquest, die neue Montierung für Sonnenbeobachter

 

Die Solarquest-Montierung verfügt über GPS, eine automatische Nivellierung und über den elektronischen Sonnensucher Heliofind®. Sie müssen die Montierung nur noch einschalten. Nach einer kurzen Initialisierung fährt die Montierung selbstständig die Sonne an. Aber natürlich kann Solarquest noch mehr: Die Montierung führt das Teleskop der Bewegung der Sonne am Himmel nach und hält sie so stets im Okular oder auf dem Kamerasensor. Dieses präzise Tracking erfolgt ebenfalls über den eingebauten Heliofind®-Sucher.

 

Skywatcher Heliofind

Der integrierte Sonnensensor Heliofind

 

Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit die Ausrichtung der Montierung von Hand zu korrigieren, zum Beispiel wenn Sie mit hoher Vergrößerung arbeiten und eine bestimmte Stelle der Sonnenscheibe anfahren möchten. Zu diesem Zweck gibt es an der Montierung einen Schiebeknopf für die gewünschte Bewegungsrichtung.

 

Solarquest

Sehr unkompliziert: Die Solarquest benötigt nur zwei Bedienelemente

 

Die azimutale Einarmmontierung Solarquest trägt kleine Optiken mit bis zu vier Kilogramm Gewicht und ist dabei selbst besonders leicht und leise. Die Solarquest ergibt in Kombination mit einem kleinen Sonnenteleskop ein leicht zu transportierendes und schnell aufgebautes System – das ist sowohl auf dem heimischen Balkon besonders bequem, als auch für die Reise oder für Bildungszwecke ideal.

 

Skywatcher Vixen

An die Montierung kann jedes kleine Teleskop mit Prismenschiene nach Vixen-Standard befestigt werden.

 

Sie können auch einen kleinen Refraktor auf die Solarquest aufsetzen und ihn mit einem Sonnenfilter bestücken. In Kombination mit einem QUARK von DayStar ist so sogar die Beobachtung im H-alpha oder Calcium-H-Licht möglich. Den Refraktor wiederum können Sie ohne Sonnenfilter und der Solarquest-Montierung auch für die nächtliche Astronomie verwenden. Die Solarquest-Montierung ist so Teil Ihres vielseitigen Systems zur Naturbeobachtung.

Hoch auflösende Bilder zum erschwinglichen Preis: Omegon Nature

28. Februar 2018, Elmar Kreihe

Wirklich leistungsfähige Ferngläser sind richtig teuer! Diese oder ähnliche Äußerungen hören wir oft. Stimmt das denn überhaupt? Richtig ist: Spitzenoptik hat ohne Zweifel ihren Preis, die Frage ist allerdings, ob man sie tatsächlich braucht. Wer sich viel draußen in der Natur bewegt, wünscht sich ein Fernglas, das sowohl im Nahbereich als auch in der Ferne klare, helle, kontrastreiche Bilder liefert. Das aber können auch Gläser, die deutlich weniger kosten als die Spitzenprodukte mit Preisen jenseits der 2.000 Euro.

Omegon Nature 10×42

Statt allein auf den Preis zu schauen ist es daher sehr nützlich, vor dem Kauf ein Anforderungsprofil zu erstellen: Wie und wie oft benutze ich mein Fernglas und was möchte ich damit erkennen können? Vogelbeobachter brauchen ein hohes Auflösungsvermögen, damit sie Einzelheiten am fliegenden oder sitzenden Tier ausmachen können. Wer gern Schmetterlinge oder andere Insekten beobachtet, legt Wert auf einen guten Nahbereich, d.h. die Möglichkeit, sein Glas auch auf kurze Entfernung scharf stellen zu können. Wer sich auch bei schlechtem Wetter gern draußen aufhält, tut gut daran, sich für ein Fernglas zu entscheiden, das zum einen druckwasserdicht ist und zum anderen eine gute Lichttransmission aufweist, also auch bei bedecktem Himmel oder in der Dämmerung noch einsetzbar ist.

Ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist in diesem Zusammenhang die Kennzeichnung „HD“. Die Abkürzung steht für englisch „high definition„, zu deutsch „hoch auflösend“. Solche HD-Gläser finden Sie durchaus auch im unteren und mittleren Preisbereich. Ob ein Fernglas gasgefüllt, also druckwasserdicht ist und welchen Nahbereich es hat, erfahren Sie jeweils online unter dem Reiter „Technische Daten“.

Bewährt und beliebt bei Wanderern, Naturfreunden, aber auch an der Küste sind die Ferngläser der Baureihe Omegon Nature, die es in zwei Ausführungen gibt, und zwar als 8×42 und als 10×42. Diese acht- bzw. zehnfach vergrößernden Gläser sind noch gut aus der freien Hand zu nutzen. Sie sind ergonomisch durchdacht, mehrfach vergütet, hoch auflösend und wasserdicht, also allen erdenklichen Anforderungen gewachsen. Der ungewöhnlich günstige Preis erklärt sich dadurch, dass wir diese Baureihe in großer Zahl importieren. Anspruchsvolle Nutzerinnen und Nutzer, die vielleicht noch nicht wissen, ob sich ihr Outdoor-Hobby zur lebenslangen Leidenschaft auswächst, wissen es zu schätzen, dass sie für ein leistungsfähiges Glas nicht gleich einen vierstelligen Betrag ausgeben müssen.

Warum in aller Welt investieren dann überhaupt Menschen hohe Beträge in optische Instrumente? Nun ja, der Vergleich mag etwas hinken, aber wir vergleichen solche Entscheidungen gern mit denen von Autokäufern. Preisgünstige Autos aus fernöstlicher Produktion funktionieren meist sehr gut, wie man einschlägigen Tests entnehmen kann, und auch in der Pannenstatistik finden sie sich oft auf den hinteren Plätzen. Trotzdem gibt es Kunden, die ein Vielfaches in Hochleistungsboliden anlegen, weil sie ein besonders ausgeprägtes Interesse daran haben und sie sich auch leisten können. Doch für fahrbare Untersätze und für Fernoptik gilt gleichermaßen: auch die Mittelklasse kann Spaß machen und erfüllt die Ansprüche vieler Nutzer zur vollen Zufriedenheit.

Noch ein Hinweis: wenn Sie aus München, Augsburg oder Oberschwaben kommen, können Sie nicht nur die Omegon-Gläser, sondern auch viele andere Fabrikate in unserem Showroom in Landsberg am Lech ausgiebig testen, bevor Sie sich zum Kauf entscheiden. Am besten vereinbaren Sie vorab telefonisch einen entsprechenden Termin. So ist gewährleistet, dass jemand Zeit hat, Sie ausgiebig zu beraten.

Wir wünschen Ihnen spannende Motive und allzeit gute Sicht!

11.12.2018
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