Plössl-Okulare werden oft unterschätzt, da sie als preiswert, minderwertig und in Massenproduktion hergestellt gelten. Takahashi wollte dem klassischen optischen Design, das bei sorgfältiger Konstruktion und Fertigung zahlreiche Vorteile bietet, wieder zu seinem früheren Ansehen verhelfen. Zu diesem Zweck verwendete der renommierte japanische Hersteller Glas mit sehr geringer chromatischer Dispersion und stellte sicher, dass das Okular die optischen Eigenschaften des zugehörigen Objektivs exakt wiedergibt.
Für die Entwicklung seiner Okularserie simulierte Takahashi die Kombination zahlreicher optischer Okularkonstruktionen im Brennpunkt aberrationsfreier Instrumente wie dem apochromatischen Refraktor TOA und dem Mewlon CRS-Teleskop. Die optimale Kombination wurde mit Takahashis überarbeitetem Plössl-Design erzielt.