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Marcus Schenk

Über Marcus Schenk

Marcus ist Amateurastronom, Texter, Autor und Liebhaber des Nachthimmels. Seit 2006 hilft er Menschen, das richtige Teleskop zu finden - heute über Texte und Videos.
Als Kaffee-Junkie hätte er am liebsten seine Siebträger-Espressomaschine auch unter dem Sternenhimmel dabei.

Posts verfasst von Marcus Schenk

Blog-Archiv

Bis zu 40% Rabatt für Neugierige: Einsteiger-Mikroskope für Ihr Hobby

1. September 2023, Marcus Schenk

Tauchen Sie diesen Herbst in die Welt des Mikrokosmos ein. Mit der neuen Aktion auf Einsteiger-Mikroskope sparen Sie im September und Oktober bis zu 40%.

Ob Sie bereits Erfahrung in der Mikroskopie besitzen oder sich das erste Mal damit beschäftigen: Die Mikroskope dieser Aktion bieten Ihnen alles, was Sie benötigen. Mit präziser Optik, einfacher Handhabung und vielseitigen Funktionen.

Verschiedene Bauarten im Angebot

Biologische Mikroskope eignen sich für Schüler und Neulinge, die tief in die biologischen Strukturen eintauchen wollen. Bino-Auflichtmikroskope sind ideal für Münzen- und Mineraliensammler und für alle großen Objekte, die Sie untersuchen wollen. Vielleicht sind Sie auch Sondensucher und wollen Ihre Schätze genauer betrachten. LCD-Mikroskope besitzen einen Bildschirm, auf dem Sie bequem Ihre Objekte betrachten können – auch ohne durch ein Okular zu blicken. Wenn’s ganz schnell gehen soll, sind Handheld-Mikroskope eine gute Wahl. Diese große Vielfalt finden Sie jetzt in unserem Angebot.

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Infografik: astronomische Highlights im Sommer 2023

1. Juni 2023, Marcus Schenk

Beobachten im Sommer! Das bedeutet warme Temperaturen, aber auch interessante Sternbilder und das sichtbare Band der Milchstraße. In dieser Infografik finden Sie alle wichtigen astronomischen Ereignisse im Sommer 2023, die Sie nicht verpassen sollten. Wie wäre es mit einem Saturn in Opposition oder die Sternschnuppen der Perseiden, die wir in diesem Jahr völlig ohne Mond genießen können?

Egal, ob Sie erfahrener Hobbyastronom oder Neuling im Gebiet der Astronomie sind: Die astronomischen Ereignisse in der Infografik bieten für jeden etwas.

Viel Freude beim Beobachten!

2.6. Mars bei M44

Am Abendhimmel gibt es derzeit eine interessante Begegnung: Der Rote Planet Mars steht in der Nähe des Sternhaufens M44 und bietet einen wunderschönen Anblick. Besonders in der Abenddämmerung über dem westlichen Horizont ist die Konstellation gut zu erkennen. Doch nicht nur Mars zieht die Blicke auf sich. Auch die Venus befindet sich nur unweit in einer Entfernung von etwa 10 Grad.

9.6. Mond trifft Saturn

Heute Morgen erwartet uns ein ganz besonderes Schauspiel am Himmel: Mond und Saturn treffen sich im Sternbild Wassermann und bieten uns einen eindrucksvollen Anblick. Auch der Jupiter ist in der Nähe zu erkennen und rundet das Spektakel perfekt ab.

13.6. Venus bei M44

Am 13. Juni hält sich die Venus in direkter Nähe des offenen Sternhaufens M44 auf, auch bekannt als Bienenkorb. Schön, wenn man so ein astronomisches Ereignis auch mit der Deep-Sky-Beobachtung verbinden kann.

14.6. Mond trifft Jupiter

Nur vier Tage nach dem Treffen mit Saturn hält sich der Mond am 14. Juni beim Planeten Jupiter auf. Dieser schöne Anblick in der Morgendämmerung lohnt es, früh aufzustehen, denn der Mond erscheint als feine Sichel und erreicht schon bald seine Neumondphase.

21.6. Sommeranfang

Am 21. Juni fängt der Sommer an, die Sommersonnenwende findet statt. Damit erreicht die Sonne auf der Nordhalbkugel der Erde ihren höchsten Stand am Himmel. Richtig beobachten können wir dieses astronomische Ereignis nicht, aber jetzt erleben wir die längsten Tage und die kürzesten Nächte.

21./22.6. Mond trifft Venus und Mars

Der 21. Juni ist ein Tag, den Sie sich unbedingt vormerken sollten. An diesem Abend treffen sich Venus und Mars mit der schmalen Mondsichel über dem westlichen Horizont. Besonders beeindruckend ist die Dreierkonstellation, wenn es noch nicht ganz dunkel ist und wir den Dämmerungshimmel genießen können.

27.6. Juni Bootiden

In der Zeit vom 23. bis zum 28. Juni können Sie die Meteore der Bootiden beobachten. Diese Sternschnuppen haben ihren Ursprung im Sternbild Bootes und zischen vergleichsweise langsam über den Himmel. Die Zahl der fallenden Meteore ist gering aber auch variabel. Das macht es auch interessant, genauer hinzuschauen.

1.7. Venus trifft Mars

Am 1. Juli treffen unsere beiden Nachbarplaneten Venus und Mars aufeinander. Gerade da beide Himmelskörper zueinander eine stark unterschiedliche Helligkeit zeigen, sind sie besonders interessant zu beobachten. Große Mars-Fans sollten sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, denn unser Roter Planet wird noch in diesem Monat von der Himmelsbühne verschwinden und das restliche Jahr unsichtbar bleiben.

7.7. Mond trifft Saturn

Zu Beginn der zweiten Nachthälfte steigen Mond und Saturn über den Horizont und begleiten uns bis Sonnenaufgang. Beide Himmelskörper halten sich im Sternbild Wassermann auf.

9.7. Größte Helligkeit von Venus

Die Venus erreicht am 9. Juli ihre größte Helligkeit und erscheint fast wie ein Scheinwerfer am Himmel – ein beeindruckendes Schauspiel für Hobbyastronomen.

12.7. Mond trifft Jupiter

Am 12. Juli um 1:23 Uhr geht Jupiter auf und zeigt sich mit einer schmalen, abnehmenden Mondsichel.

20.7. Mond trifft Venus und Mars

Am 20. Juli erwartet uns ein weiteres faszinierendes Ereignis am Nachthimmel. Die hauchdünne Mondsichel nähert sich der Venus und bildet zusammen mit dem Mars eine hübsche Dreierkonstellation. Für eine erfolgreiche Beobachtung brauchen Sie allerdings eine gute Horizontsicht. Wenn Sie diesen Anblick erleben oder auch fotografieren wollen, sollten Sie sich möglichst früh einen guten Platz suchen. Tipp für die Profis: Etwa 10 Grad westlich von Venus hält sich auch der Planet Merkur auf.

22.7. Pluto in Opposition

Ein astronomisches Ereignis für Fortgeschrittene: Der ehemalige Planet und heutige Zwergplanet Pluto steht am 22. Juli in Opposition zur Sonne. Mit einer Helligkeit von 14 mag können Sie ihn nur mit großen Teleskopen erkennen und beobachten. Eine Aufsuchkarte ist ratsam! Da sich Pluto unweit des Sternhaufens M75 aufhält, bietet sich für Astrofotografen eine gute Gelegenheit für ein Foto.

27.7. Goldener Henkel

Am Abend des 27. Juli können wir den Goldenen Henkel auf dem Mond sehen. Er erscheint, wenn der zunehmende Mond genau zu 83 Prozent beleuchtet wird. Etwa 10 Tage nach Neumond ist es soweit. Das Lichtphänomen findet statt und auf der dunklen Seite der Licht-Schatten-Grenze des Mondes schält sich eine Henkelform heraus.

30.7. Juli-Aquariden

Die Juli- oder Delta-Aquariden sind Sternschnuppen, die vom 23. bis zum 28. Juli zu sehen sind und aus dem Gebiet des Sternbilds Wassermann kommen. Bis zu 25 Sternschnuppen pro Stunde können wir bestaunen! Das optimale Beobachtungszeitfenster liegt in den frühen Morgenstunden, wenn der Mond bereits untergegangen ist.

3.8. Mond trifft Saturn

Eine interessante Begegnung: Der Mond trifft auf den Saturn. Der Ringplanet erreicht noch diesen Monat seine Opposition zur Sonne und ist daher besonders gut zu beobachten.

8.8. Mond trifft Jupiter

In den frühen Morgenstunden können wir die Herbst- und ersten Wintersternbilder am Nachthimmel bewundern. Mitten drin befindet sich unser größter Planet Jupiter. Am 8. des Monats nähert sich der Mond dem Gasriesen und beide bieten eine auffällige Konstellation am Himmel.

12./13.8. Perseiden

Die Perseiden sind das top astronomische Ereignis für Astronomen und alle Menschen, die sich für den Nachthimmel interessieren. In einer Nacht fallen besonders viele Sternschnuppen vom Himmel und jeder darf gespannt sein, wo die nächste Leuchtspur auftaucht. In der Nacht vom 12. auf den 13. August ist es endlich so weit. Schnappen Sie sich eine Decke oder eine Liege und etwas Warmes zu trinken und genießen Sie den Sternenhimmel. Mit Glück fallen in dieser Nacht bis zu 100 Meteore pro Stunde. In diesem Jahr bietet sich ein besonderer Vorteil: Es herrscht fast Neumond, daher ist es in der Nacht besonders dunkel.

27.8. Saturn in Opposition

Der Ringplanet Saturn steht am 27. August in Opposition zur Sonne und kann die ganze Nacht über beobachtet werden – ein absolutes Highlight für jeden Hobbyastronomen.

30.8. Mond trifft Saturn

In der Nacht vom 30. auf den 31. des Monats begegnen sich Mond und Saturn in einer Distanz von etwa 3 Grad. Trotz Vollmond lohnt sich eine Beobachtung von Saturn jederzeit.

Ein Drama in der Natur: die Geschichte unserer Turmfalken

31. Mai 2023, Marcus Schenk

In diesem Beitrag geht es um Turmfalken an unserem Firmengebäude, Familie Kreutzer vom LBV und Andrea Skorpil, die sich in unserer Region ehrenamtlich um die Aufzucht von Vogelwaisen kümmert.

Sie wissen es ja: Wir verkaufen Ferngläser und andere Optiken, um unsere schöne Natur zu beobachten. Doch wir sind auch selbst begeisterte Naturbeobachter. Deshalb hängt hoch oben an einem unserer Lagergebäude ein Falken-Brutkasten.

Seit vielen Jahren freuen wir uns über „unsere“ Turmfalken. Wie sie in ihre Wohnung einziehen, wie sie geschäftig nach Nahrung suchen und wie sie ihren Nachwuchs großziehen. Ihre wachsamen Augen, der grau schimmernde Kopf und das bräunliche Federkleid – unsere Kollegen und Kolleginnen halten im Alltag unseres Geschäfts immer wieder inne und bestaunen diese anmutigen Vögel. Auch mit unseren Ferngläsern.

Die Turmfalken gehören einfach zu uns. Und wir freuen uns jedes Mal, wenn die Jungvögel ihre eignen Wege gehen – oder fliegen.

Doch in diesem Jahr war alles anders. Hier lesen Sie das dramatische Erlebnis unserer Falkenfamilie, die uns alle sehr mitgenommen hat.

Ein normaler Tag?

Eigentlich war es bis dahin ein normaler Tag, bis wir ein Zischen vor einem der Lagergebäude bemerkten. Wir hielten mit der Arbeit. Was war los? Einer der Turmfalken hüpfte zwischen den Paletten auf und ab, breitete seine Flügel aus, versuchte verzweifelt zu fliegen, doch er hob nicht mehr ab. Nach mehreren erfolglosen Versuchen gab er auf und zog sich in ein ruhiges Eckchen zurück. Auch als wir näher kamen, scheute er nicht zurück und Papa Turmfalke blickte uns aus großen schwarzen Augen an.

Unser Kollege bemerkte, dass mit ihm etwas nicht stimmen konnte (er hat sein Fernglas immer in greifbarer Nähe) und rief sofort den Landesbund für Vogelschutz (LBV), der hier in Landsberg eine eigene Ortsgruppe betreibt. Engagierte Vogelfreunde setzen sich dort ehrenamtlich für den Naturschutz ein.

Nach kurzer Zeit tauchte Familie Kreutzer vom LBV auf und mit vereinten Kräften fingen wir den erschöpften Vogel ein. Herr und Frau Kreutzer brachten ihn zum Tierarzt, doch die Diagnose war bitter: Die Flügel waren in Ordnung, aber ein Stück vom Schnabel fehlte und ein Auge war verhangen. Vermutlich war Papa Turmfalke gegen eine Scheibe oder Ähnliches geflogen. Vom Tierarzt ging seine Reise zum Falkner, wo er in eine Voliere untergebracht wurde. Wir hofften alle: Wenn er wieder gesund ist, sollte er zu seiner kleinen Familie zurückkehren.

Die Rufe der Jungvögel

In der Zwischenzeit kämpfte Mama Turmfalke mit der Aufzucht ihrer vier Jungen. Tapfer versuchte sie Futter für die hungrigen Mäuler herzuschaffen. Sie war ständig unterwegs. Da ihr Partner fehlte, eine Mammutaufgabe.

Doch einige Tage später hörten wir die Rufe der Jungvögel und es sah seltsam ruhig aus. Wieder konnte etwas nicht stimmen. Was war passiert? Ein erneuter Anruf bei Familie Kreutzer brachte die traurige Wahrheit ans Licht. Mama Turmfalke hatte vermutlich erkannt, dass sie es nicht allein schaffte die Brut aufzuziehen. Sie hatte das Nest verlassen.

Auf diese Nachricht folgte etwas zur gleichen Zeit die nächste traurige Botschaft: Papa Turmfalke hatte es nicht geschafft und war vermutlich an inneren Blutungen verstorben. Wir waren betroffen – und im Nest saßen noch immer die verlassenen Waisenvögel.

Damit es den Vogelbabys wieder gut geht

Die Vögel brauchten also noch mal Hilfe. Unsere Lagercrew half Familie Kreutzer mit ihrer Technik (ihrem Gabelstapler) näher an den Kasten in luftiger Höhe heranzukommen, um die Vogelbabys zu retten. Sie brachten sie zu Andrea Skorpil, die in unserer Region für ihre ehrenamtliche Arbeit mit Tierbabys, besonders mit Vogelbabys bekannt ist. Bei ihr würden sie ein neues Zuhause finden. Leider verstarb noch am gleichen Abend eines der Jungen. Einige Tage ohne Fressen hatten es zu sehr geschwächt.

Die anderen Vogelbabys sind wohlauf und werden von Andrea Skorpil liebevoll gepflegt, bis sie groß und stark genug sind. Dann werden sie ausgewildert.

Eine Spende für die Vogelpflegerin

Vogelpflege kostet Geld, Andrea Skorpil arbeitet ehrenamtlich und finanziert das aus der eigenen Tasche. Deshalb haben wir unter den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen unserer Firma private Spenden gesammelt. Die Geschäftsleitung verdoppelt die bereits gesammelten Spenden und wir übergeben den Geldbetrag an Andrea Skorpil, die in der Region ein Vogel-Notruf-Telefon ins Leben gerufen hat.

Übrigens: Die engagierte Vogelpflegerin und Künstlerin betreibt einen eigenen YouTube-Channel „Vogel- und Viehzeug“ zur Wildvogelpflege und einen Instragram-Kanal. Sind Sie an dem Thema interessiert? Dann wäre es uns eine Freude, wenn Sie den Kanälen folgen und damit die Arbeit von Frau Skorpil unterstützen.

Die Geschichte von Familie Turmfalke ist ein dramatisches Beispiel für die Herausforderungen, die die Natur täglich mit sich bringt. Wir sind schon gespannt, wann unsere Babyfalken flügge werden und verfolgen es gespannt weiter.

Leofoto auf der Photo+Adventure in Duisburg, 13.+14. Mai 2023

2. Mai 2023, Marcus Schenk

Am 13. und 14. Mai 2023 wird Duisburg zum Schlaraffenland für Fotografen und Naturbeobachter: Die Fotomesse Photo+Adventure öffnet ihre Pforten. Informieren Sie sich hier über Neuheiten, Trends und genießen Sie das bunte Rahmenprogramm. Erleben Sie Fotoprodukte so weit das Auge reicht.

Besuchen Sie auch unseren Leofoto-Stand und lassen Sie sich von der breiten Auswahl stabiler Carbonstative und Zubehör überzeugen. Bei uns finden Sie fast alles rund um das Thema Stativ.

Die Möglichkeit Produkte live zu erleben, ist ein unschätzbarer Vorteil. Obwohl das Internet eine Fülle von Informationen und Bildern bietet, ist eines noch besser: Ein Produkt in die Hand zu nehmen und seine Qualität zu spüren. Aus diesem Grund ist diese Messe eine ideale Gelegenheit, um Ihr neues Stativ zu testen. Weitere Infos und Tickets auf der Webseite des Veranstalters.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr

Leofoto-Team

Optik-Pro: Auszeichnung Trendshop 2023

28. November 2022, Marcus Schenk

Wo sind Online-Shops zu finden, die einen sehr guten Service bieten? Die Zeitschrift Computer Bild und das Marktforschungsinstitut Statista haben in diesem Jahr etliche Shopanbieter unter die Lupe genommen und 750 Trend-Shops für das Jahr 2023 ausgezeichnet.

Wir freuen uns, dass Optik-Pro als Trend-Shop 2023 für den Bereich Outdoor unter den Gewinnern ist. Zu verdanken haben wir diese Auszeichnungen vor allem Ihnen, liebe Kunden. Dafür wollen wir danke sagen.

Was macht den Reiz von Optik-Pro aus?

Unser Sortiment umfasst alle Produkte, die Sie für die Naturbeobachtung benötigen – vom Fernglas bis zum hochwertigen Spektiv. Unsere Berater sind selbst erfahrene Naturbeobachter, die Ihnen bei der Auswahl der richtigen Ausrüstung gerne behilflich sind. Wer sich lieber online informieren möchte, findet in unserem Online-Magazin vielfältige Informationen über Ferngläser, Mikroskope oder Spektive. Durch ein großes Lager und unzählige verfügbare Artikel könnnen Ihre Lieblingsprodukte schon in wenigen Tagen vor Ihnen stehen. Auch nach dem Kauf sind unsere Kunden bei uns die Nummer eins.

Noch mehr über Optik-Pro erfahren Sie auf den Über Uns Seiten.

Wir wünschen Ihnen entspannte Stunden bei der Beobachtung und Fotografie unserer Natur!

Omegon Pro Kolossus – die neue Montierung für Großferngläser

31. Januar 2022, Marcus Schenk

Ein Großfernglas mit 80mm oder 100mm Durchmesser erinnert fast schon an einen Doppelrefraktor. Wie können Sie so ein schweres Fernglas sinnvoll am Himmel benutzen? Mit der neuen Kolossus Parallelogramm-Montierung!

Damit navigieren Sie selbst schwere Instrumente und schwenken sie federleicht über den Himmel.

Großfernglas auf Parallelogramm Montierung

Einfach ein Fernglas mit geradem Einblick oder Winkeleinblick befestigen und dann über den Himmel surfen. So könnte man das Gefühl mit dem Fernglas unter dem Sternenhimmel beschreiben. Schwenken Sie die Montierung in jede Richtung, die Sie sich wünschen. Ohne Achsen festziehen zu müssen, ohne sich auf den Boden zu knien und sich zu verrenken. Einfach, natürlich und angenehm.

Ganz anders als gewöhnlich

Normale Fotostative sind niedrig, zu schwach und Sie müssen sich oft umständlich positionieren, bis Sie ein Objekt beobachten können. Das ist mit der Kolossus Parallelogramm-Montierung Geschichte. Sie bewegen Ihr Fernglas nach oben, unten, rechts, links und beobachten immer in entspannter Körperhaltung. Das führt nicht nur zu einer angenehmen und intensiveren Beobachtung – Sie erkennen auch mehr!

Parallelogramm Montierung für verschiedene Körpergrößen

Gemeinsam beobachten

Ihr Fernglas bewegt sich wohin Sie wollen! Beobachten Sie im Liegen, auf einem Stuhl oder normal im Sitzen. Durch den riesigen Schwenkmechanismus haben Sie beim Beobachten völlige Freiheit. Wie wäre es, wenn Sie mit anderen Menschen gemeinsam beobachten? Das geht mit der Kolossus Montierung besonders einfach, denn auch Größenunterschiede spielen keine Rolle. Innerhalb von Sekunden ziehen Sie das Fernglas einfach nach unten und lassen auch Ihre Kinder mitbeobachten.

Die Kolossus Montierung wurde speziell für große Ferngläser konstruiert. Der stabile Schwenkarm ermöglicht eine 360 Grad Drehung, damit Sie nahezu jeden Punkt am Himmel erreichen. Zusammengepackt passt das neue Montierungswunder in eine praktische Tragetasche. Optimal für den Transport an den Beobachtungsort. Alles was Sie brauchen ist Ihr Wunschfernglas und ein stabiles Dreibeinstativ. Und schon starten Sie mit einem völlig neuen Beobachtungsgefühl.

Wollen Sie auch einfacher und natürlicher beobachten? Hier geht’s zur Omegon Kollossus Parallelogramm-Montierung.

Astrohighlights Winter 2021/22

3. Dezember 2021, Marcus Schenk

Die Highlights des Winterhimmels sind die hellen Sterne um die Sternbilder Orion und Stier. Doch in den nächsten drei Monaten gibt es noch mehr zu entdecken: ein heller Abendstern, Meteorströme und schöne Planetenketten.

In der Himmelsgrafik „Astrohighlights im Winter 2021/2022“ finden Sie viele wichtige Himmelsereignisse auf einen Blick. Daten und weitere Erklärungen zu den Ereignissen lesen Sie im Begleittext.

Wir wünschen viel Freude beim Beobachten.

 

Dezember:

4.12. Helle Venus

Anfang dieses Monats erreicht die Venus ihre größte Helligkeit. Nun ist sie mit -4,8 Größenklassen auffällig am Abendhimmel zu sehen und neben dem Mond das hellste Gestirn am Himmel.

7.12. Mond trifft Venus

Am frühen Abendhimmel schließt sich die zunehmende Mondsichel einer reizvollen Planetenparade an. Venus, Jupiter und Saturn sind fast wie auf einer Perlenkette zu sehen.

8.12. Mond trifft Saturn und Jupiter

Wer schon gestern den Mond gesichtet hat, kann ihn heute höher und etwa 14 Grad weiter zwischen Saturn und Jupiter entdecken.

13.12. Geminiden

Wenn der Himmel am Abend klar ist, blicken Sie am besten in Richtung Süden. Denn die Sternschnuppen „Geminiden“ kommen scheinbar aus dem Sternbild der Zwillinge. Genauer gesagt: aus einem Punkt zwei Grad über dem Stern Pollux. Zwischen 21:00 Uhr und 6:00 Uhr ist die beste Zeit für die Beobachtung. Die Geminiden gehören mit 120 Meteoren pro Stunden zu den Sternschnuppen mit den höchsten Fallraten. Ungestört und ohne Mond können wir in diesem Jahr erst in den Morgenstunden beobachten.

17.12. Mond bedeckt Tau (τ) Tauri

Tau Tauri ist ein Stern im Sternbild Stier und mit einer Helligkeit von 4,3 Größenklassen noch mit dem bloßen Auge zu erkennen. Da die scheinbare Mondbahn durch den Stier läuft, kann es immer wieder zu Bedeckungen kommen. Das ist heute der Fall: Um 22:30 verschwindet Tau Tauri hinter dem fast vollbeleuchteten Mond und taucht ca. 80 Minuten später auf der anderen Seite wieder auf.

29.12. Merkur trifft Venus

Der Merkur startet seine Abendsichtbarkeit und trifft sich in der frühen Dämmerung mit Nachbarplanet Venus. Bei einer guten Horizontsicht können Sie beide Planeten ab 17 Uhr entdecken.

Januar:

3.01. Quadrantiden

Die Quadrantiden sind ein Meteorstrom aus dem Sternbild Bärenhüter. Das neue Jahr beschert uns bis zu 100 Meteore, die aber nur mäßig hell leuchten. Der Radiant, wo die Sternschnuppen herzukommen scheinen, geht erst nach Mitternacht auf. Astronomische Beobachtungen lohnen sich jetzt besonders, denn erst gestern war Neumond. Bahn frei für alle Deep-Sky-Beobachter!

5.01. Mond trifft Merkur, Saturn, Jupiter

Planetenfans werden entzückt sein: In der Dämmerung gibt es eine attraktive Planetenkette aus Jupiter, Saturn und Merkur zu sehen. Die drei Tage junge Mondsichel begleitet das Trio. So schön begrüßen wir gerne das neue Jahr.

6.01 Mond bedeckt Tau (τ) Aquarii

Noch dämmert es, noch warten wir auf die Nacht. Doch das erste astronomische Highlight findet schon statt. Um 17 Uhr bedeckt der Mond den 4 mag hellen Stern Tau Aquarii im Sternbild Wassermann. Bei dieser Bedeckung nähert sich der Mond mit seiner unbeleuchteten Seite.

8.01. Merkur am Abend sichtbar

Merkur konnte die letzten Tage seine Abendsichtbarkeit ausbauen. Sie ist nicht gerade bombastisch, aber wer den scheuen Merkur sehen will, hat jetzt eine gute Chance. Heute und die nächsten zwei Tage sind die Bedingungen besonders gut, denn Helligkeit und Höhe am Himmel stimmen. Bald sinkt Merkur wieder Richtung Horizont und verschwindet.

11.01. Mond trifft Uranus

Der Planet Uranus ist ein ferner Vertreter im Sonnensystem. Heute hält er sich in nur 2,5 Grad zum Mond auf. Versuchen Sie doch mal Ihr Glück mit einem Fernglas.

26.01. Mond bedeckt Alpha (α ) Librae

Das ist nur etwas für Frühaufsteher: eine Sternbedeckung durch den Mond im Sternbild Waage. Genauer gesagt bedeckt der Mond den 2,7 mag hellen Haupt- und Doppelstern Alpha Librae. Los geht’s um 6:40 Uhr!

29.01. Mond trifft Mars

Wer große Sehnsucht nach dem Planeten Mars hat, der kann ihn am 29. Januar in der Morgendämmerung im Südosten erblicken. An diesem Tag gibt es ein attraktives Treffen mit der schmalen Mondsichel. Erst im Laufe des kommenden Sommers lässt er sich auch wieder in der Nacht am Himmel blicken.

Februar:

3.02. Mond trifft Jupiter

Jupiter begleitete uns das letzte Jahr und war jeden Abend am Himmel zu sehen. Doch bald entzieht er sich unseren Blicken und verschwindet für eine Weile vom Himmel. Am 3. Februar zeigt er sich noch einmal in der Abenddämmerung im Duo mit der zarten Mondsichel.

7.02 Mond trifft Uranus

In dieser Nacht zieht der Mond in nur 1,5 Grad Distanz am Planeten Uranus vorbei.

9.02. Mond passiert Goldenes Tor

Der Bereich zwischen den Hyaden und den Plejaden hat einen Namen: das Goldene Tor der Ekliptik. Heute ist der Mond ein nächtlicher Wanderer zwischen den beiden bekannten Sternhaufen.

9.02. Helle Venus

Die Venus macht ihrer Aufgabe als Morgenstern alle Ehre. Denn mit fast -5 Größenklassen ist sie strahlend hell. Dieser astronomische Scheinwerfer taucht gegen 5 Uhr über dem Horizont auf. So leuchtend kann sie wohl kaum jemand übersehen.

27.02. Mond trifft Mars und Venus

Eine helle Venus, ein roter Mars und eine schmale Mondsichel kurz vor Neumond. Wenn das mal keine Motivation ist, in aller Früh einen Blick zum Himmel zu richten. Vielleicht mit einer goldenen Morgenstimmung.

Infografik: Astrohighlights im Winter 2019/20

29. November 2019, Marcus Schenk

Der Winter wird wieder knackig kalt, doch so schön und so früh wie in dieser Jahreszeit können Sie die Sterne sonst nicht beobachten. Und wen treibt es nicht nach draußen, wenn der Himmelsjäger, das Siebengestirn oder das Auge des Stiers locken?

Der Himmelskalender mit interessanten Ereignissen für die nächsten drei Monate: Die astronomische Infografik „Highlights am Winterhimmel 2019/2020“ zeigt Ihnen, wann sich ein Blick zum Himmel lohnt.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Beobachtung!

Dezember

1.12. Planetenkette

In der Abenddämmerung gibt es ein hübsches Treffen der Planeten Jupiter, Venus und Saturn. Begleitet werden sie vom zunehmenden Mond.

11.12. Saturn trifft Venus

In der Abenddämmerung über dem nordwestlichen Horizont treffen sich heute die Planeten Venus und Saturn. Achten Sie auf den Helligkeitsunterschied der beiden, die in weniger als 2 Grad Entfernung aneinander vorbeirauschen.

11.12. Mond trifft Aldebaran

Schon am frühen Abend sehen wir Aldebaran, das Auge des Stiers, über dem Horizont auftauchen. Heute zeigt er sich allerdings mit dem nahezu vollbeleuchteten Mond. Ein schöner Abend für die Beobachtung von Planeten und Doppelsternen.

13.12. Geminiden

Wenn der Himmel am Abend klar ist, blicken Sie am besten in Richtung Süden. Denn die Sternschnuppen »Geminiden« kommen scheinbar aus dem Sternbild der Zwillinge. Genauer gesagt: aus einem Punkt zwei Grad über dem Stern Pollux. Zwischen 21:00 Uhr und 6:00 Uhr ist die beste Zeit für die Beobachtung. Die Geminiden gehören mit 120 Meteoren pro Stunde zu den Sternschnuppen mit den höchsten Fallraten. Allerdings trübt der Vollmond dieses Jahr die Sicht. Trotzdem: Das Ereignis sollten Sie nicht verpassen.

23.12. Mond trifft Mars

Frühaufsteher aufgepasst: Einen Tag vor Weihnachten lohnt es sich, früh aufzustehen und einen Blick zum Himmel zu werfen. In der Morgendämmerung glänzt eine zarte Mondsichel, die nur zu 10% beleuchtet ist, und gesellt sich zum Kriegsgott Mars.

23.12. Ursiden

Die Ursiden sind ein Sternschnuppenstrom, den Sie die ganze Nacht im Blick haben können. Denn sein Ursprungsort kommt aus dem Sternbild des Kleinen Bären – daher haben diese Meteore auch ihren Namen erhalten. Die Leuchtfeuer sausen allerdings deutlich langsamer als die Perseiden über den Himmel – mit etwa 35 Kilometer pro Sekunde.

29.12. Mond trifft Venus

Wenn es dunkel wird, sehen wir sie schon leuchten: Mond und Venus über dem Horizont. Bei klarem Dämmerungshimmel gehört dieser Anblick wahrscheinlich zu den schönsten, der sogar der astronomisch nicht interessierten Bevölkerung auffällt. Der Mond ist an diesem Abend als hauchdünne Sichel zu sehen und die Venus strahlt im vollen Glanz.

Januar

4.1. Quadrantiden

Die Quadrantiden sind ein Meteorstrom aus dem Sternbild Bärenhüter. Das neue Jahr beginnt fast mit einem astronomischen Feuerwerk, das uns etwa 120 Meteore pro Stunde beschert. Am Abend steht der halb beleuchtete Mond noch hoch am Himmel: Warten Sie mit einer Beobachtung, bis er unter dem Horizont verschwunden ist – dann wird es dunkel. Da jetzt Winterzeit ist und Bootes zu den Frühlings- und Sommersternbildern zählt, geht er – und damit auch der Radiant – erst nach Mitternacht auf. Dann kann die Beobachtung sehr interessant werden. Ach ja, packen Sie sich warm ein, denn beim Meteorbeobachten ist Geduld angesagt.

5.1. Goldener Henkel auf dem Mond

Ein faszinierendes Ereignis: der Goldene Henkel auf dem Mond. Wie ein Henkel aus Licht bricht er die Mondnacht knapp jenseits des Terminators. Wir blicken auf das Mare Imbrium in die Region des Kraters Sinus Iridum und des hohen Juragebirges. Die Sonne geht hier an der Licht/Schatten-Grenze auf. Doch während der Krater noch im Dunkeln liegt, taucht die Sonne die kreisförmig angeordneten Berggipfel der Juraberge in Sonnenlicht. Ein goldener Ring in der Dunkelheit.

18.1. Mars trifft Antares

Antares ist ein roter Überriese im Sternbild Skorpion. Er strahlt in einem intensiven roten Licht und siedelt sich in den Spektralklassen ganz unten bei der Klasse M an. An der Stelle der Sonne würde Antares über die Marsbahn hinaus reichen. Doch heute treffen sich Mars und Antares für uns nur optisch am Himmel. Vergleichen Sie mal die rote Farbe der beiden Himmelskörper.

27.1. Venus trifft Neptun

Ganz nah und ganz fern: Unser Nachbarplanet Venus trifft sich mit dem Außenposten unseres Sonnensystems. Mit dem bloßen Auge können wir allerdings nur die Venus bewundern. Doch nicht mal ein Grad nördlich treffen wir auf Neptun, der sich im Teleskop als kleines blaues Scheibchen offenbart.

28.1. Mond trifft Venus

Ein erneuter schöner Anblick: die Venus und die schmale zu 12% beleuchtete Mondsichel. Bis etwa 20:00 MEZ können wir die beiden hellsten Körper des Himmels gut verfolgen, bevor die Venus oft im Dunst und gute 40 Minuten später unter dem Horizont verschwindet.

Februar

4.2. Goldener Henkel auf dem Mond

Wie am 5. Januar können wir auch heute wieder den Goldenen Henkel auf dem Mond beobachten. Dabei handelt es sich um die beleuchteten Gipfel eines Jura-Ringgebirges auf der Schattenseite des Terminators.

10.2. Merkur in größter östlicher Elongation

Merkur ist flink und nur selten zu sehen. Doch derzeit zeigt der scheue Geselle sich am Abendhimmel. Er steht in seinem größten Winkelabstand zur Sonne und ist gerade noch in der zunehmenden Abenddämmerung aufzufinden. Dafür brauchen Sie jedoch eine sehr gute Horizontsicht, klares und transparentes Wetter und ein Fernglas, mit dem Sie Merkur entdecken können.

27.2 Mond trifft Venus

Der zweite schöne Anblick von Mondsichel und Venus in der Abenddämmerung. Die Pracht von der glänzenden und hellen Venus können wir mittlerweile einige Zeit am Himmel verfolgen – so verschwindet sie erst gegen 22 Uhr unter dem Horizont.

Getestet: Das neue WX Astrofernglas von Nikon. Eine High-End Alternative zum Teleskop?

29. November 2017, Marcus Schenk

Ein neues Astrofernglas von Nikon? Mit einem riesigen Sehfeld und einer revolutionären Optik? Das interessierte uns brennend, das wollten wir testen. So kam es, dass Nikon uns zwei der neuen WX IF Highend-Gläser für einen Test zur Verfügung stellte. Doch was kann man von einem brandneuen Astrofernglas in der 6000,- Euro-Klasse erwarten? Wie unser erster Eindruck war, erfahren Sie in diesem Artikel.

Nikon WX Astrofernglas

Das Nikon WX Astrofernglas.

 

Der Zeitpunkt traf sich gut: Denn in unregelmäßigen Abständen treffen sich unsere Mitarbeiter, um gemeinsam zu beobachten und auch, um neue Instrumente auszuprobieren. Darunter zwei Flaggschiffe der Nikon-Flotte: das WX 10×50 IF und das WX 7×50 IF.

Was bringt mir ein Astrofernglas im Vergleich zu einem Teleskop?

Zunächst ist es wichtig, herauszufinden, warum Sie mit einem Astrofernglas beobachten und nicht mit einem Teleskop.

Hier einige Vorteile:

Ein Astrofernglas ist für viele Beobachter eine Ergänzung zum Teleskop. Ein Fernglas ist ein wunderbares Werkzeug für Übersichtsbeobachtungen und ausgedehnte Spaziergänge durch die Milchstraße.

Im Gegensatz zum Teleskop ist es transportabler und wesentlich schneller aufgebaut.

Mit beiden Augen zu beobachten, das kann entspannte Beobachtungsstunden unter dem Himmelszelt bieten.

Mond, Sonne (mit Filter), offene Sternhaufen, ausgedehnte Nebel oder hellere Kometen: Das Erlebnis auch mit einem Fernglas zu beobachten und die Objekte plastischer wahrzunehmen, sollte man sich nicht entgehen lassen.

Was bietet das neue High-End Fernglas von Nikon?

Nikon bietet mit den neuen WX-Astroferngläsern High-End Instrumente für anspruchsvolle Amateurastronomen. Die Geräte sind ganz klar für Menschen gedacht, die das Beste von einer Optik und der Abbildung erwarten. Nikon hat hier tief in die Werkzeugkiste der Optikdesigner gegriffen: ED-Linsen für eine klare Abbildung, Bildfeldebner und Abbe-König Prismen für ein helles und atemberaubend brillantes Bild mit scharfen Sternen bis zum Rand. Das Bildfeld ist mit über 10° reellem Gesichtsfeld so riesig, dass man das Gefühl hat durch ein riesiges Panoramafenster in den Weltraum zu blicken. Darüber hinaus: eine beeindruckende Mechanik. Doch wie zeigten sich die 7×50 und 10×50 Ferngläser am Himmel? Ein Test stand kurz bevor.

 

Fernglas Gesichtsfeld im Vergleich

Das 7×50 Fernglas von Nikon besitzt ein Gesichtsfeld von 10,7 Grad. Andere hochwertige Ferngläser kommen meist nur auf 7 Grad.

 

Die Nikon WX 7×50 und 10×50 IF Ferngläser am Himmel

Die Nacht war klar und wir bauten die beiden Ferngläser auf zwei Stativen auf. Technische Daten sind gut, doch wie zeigte sich die Optik am Himmel?

Das Fernglas fühlt sich stabil an, mit einer Einzelfokussierung können wir für jedes Auge die exakte Schärfe einstellen. Herausdrehbare Augenmuscheln erleichtern es uns, den optimalen Abstand vom Okular zum Auge zu finden. Im etwas Lichtverschmutzten Landsberg am Lech sieht man die Milchstraße nicht, aber dennoch sollte es möglich sein mit dem Nikon Fernglas Sternhaufen und andere Deep-Sky-Objekte zu finden.

Von Doppelsternen zu Andromeda

Unser erster Blick geht zum optischen Doppelstern Mizar und Alkor, ein Paar, das unter Astronomen als Augenprüfer bekannt ist. Wie stellt das Nikon die Sterne dar? Wir blicken das erste Mal durch die Optik und es überwältigt uns. Auf den ersten Blick: ein unendlich weites Bildfeld. Fast sehen wir keine Grenzen. Haben wir überhaupt jemals ein größeres Bildfeld mit einem Fernglas erlebt?, stellen wir uns die Frage. Die Antwort: noch nie. Weil es das vorher noch nicht gab.

Wir lassen unseren Blick über das Feld wandern. Im Zentrum das Doppelsternpaar, ganz am Rand einige Feldsterne. Was auffällt: Diese Sterne am Rand sind ebenso scharf, klein und leuchtend wie im Zentrum. Dann das nächste Objekt, ein Klassiker: die Andromedagalaxie M31. Sowohl durch das 10×50, als auch durch das 7×50 ist der Nebel überwältigend. Denn im Gegensatz zu einem Teleskop kann man die Galaxie in ihrer ganzen Größe bewundern. Das bekannte Staubband, der Spiralarm, tritt auch bei dem leicht lichtverschmutzten Himmel deutlich hervor.

 

Das Nikon Fernglas für Astrobeobachtungen

Mit dem Nikon WX-Fernglas unternehmen Sie faszinierende Ausflüge zu Sternhaufen, Nebeln und Galaxien.

 

Hier kommt der Vorteil der Abbe-König-Prismen voll zur Geltung. Warum? Neben der extrem hochwertigen Verarbeitung des Feldstechers haben die eingebauten Linsen keinen Lichtverlust, da man auf Spiegelflächen verzichtet. Das bedeutet: mindestens 4% mehr Licht, als ein „gewöhnlich hochwertiges“ Fernglas und eine neutralere Abbildung. Der Doppelstern Albireo im Schwan zeigten sich zwei Juwelen: der rötliche und der azurblaue Stern. Die Farbdarstellung wirkte auf uns fantastisch und wunderbar brillant.

Ein Fernglas mit 17mm Augenabstand und einem unglaublich großen Gesichtsfeld. Sehr helle und kontraststarke Bilder. Ein flaches Feld ohne Verzeichnung und eine hochpräzise Mechanik. Die Nikon Astroferngläser der XW-Serie sind absolute Spitzenprodukte und ein Traum für jeden Beobachter. Das schlägt sich allerdings in einem hohen Preis nieder. Doch wer sich darauf einlässt, bekommt ein Top-Produkt – und in der Beobachtung zeigt sich, was derzeit technisch möglich ist.

Interessiert? Hier gehts zu den Traum-Ferngläsern. Oder: Lassen Sie sich einfach von uns beraten. Unsere Experten freuen sich auf Sie.

Omegon Wildkamera: Das diebische Wesen und die Meisenknödel

13. Januar 2017, Marcus Schenk

Manche Geheimnisse offenbaren sich erst mit Hilfe von Technik. Zum Beispiel, wenn man durch ein Fernrohr blickt und der vermeintliche Stern sich als der Planet Saturn entpuppt. Geheimnisse können aber auch bei uns auf der Erde entdeckt werden. Wer weiß schon, was die Tierwelt in der Nacht so treibt? Es ist hochinteressant das herauszufinden.

Zum Beispiel wie die Sache mit dem Meisenknödel, die sich im Herbst 2016 ereignete.

 

Ein kleiner Räuber trieb hier sein Unwesen Foto: Marcus Schenk

Ein kleiner Räuber trieb hier sein Unwesen

Wir verbrachten unser Wochenende an einem Campingplatz in den Bergen. Als Liebhaber der Vogelwelt gehörte es dazu, eine Futterstelle für die Vögel aufzustellen. Doch in der Nacht spielte sich etwas ab, mit dem wir nicht gerechnet hatten…

Wir behängten an jenem Abend die Futterstelle mit einem Meisenknödel. Die Vögel sollten ja am nächsten Morgen etwas Feines zum picken haben. Am nächsten Tag blickten wir erstaunt in den Vogelimbiss. Der Meisenknödel war weg. Ach du meine Güte. Die Vögel konnten wohl kaum einen ganzen Knödel in so kurzer Zeit aufgefressen haben. Na gut, vielleicht war es ein Eichelhäher? Das ist ja schließlich ein richtig großer Vogel.  Also wiederholten wir das Experiment. Die Nacht verging, der Morgen kam. Ein Blick nach draußen. Der Meisenknödel war wieder weg. Das gabs doch einfach nicht! Vielleicht war es ein Kolkrabe, die es hier auch gibt. Fressen die überhaupt sowas? Die dritte Nacht brach an, der Meisenknödel hing. Doch am nächsten Morgen. Ach was…Sie wissen es ja längst – er war weg.

Ganz klar: Hier Trieb ein unbekanntes Wesen sein Unwesen, das des Nachts Jagd auf Meisenknödel machte. Na warte, dachten wir uns. Dir werden wir schon noch auf die Schliche kommen. Als wir das nächste Mal an unserem Campingplatz zurückkehrten, hatten wir etwas im Gepäck: die Omegon Wildkamera. Wir hängten wieder einen Meisenknödel auf, doch die Wildkamera sollte die Futterstelle diese Nacht im Visier haben. Sie würde den Räuber, den Dieb, den Tunichtgut erwischen.

Die Omegon Wildkamera

Und tatsächlich: So war es. Sehen Sie sich unseren nächtlichen Räuber einfach selbst in diesem Video an.

Wenn Sie Lust bekommen haben, selbst Tiere aufzunehmen, dann greifen Sie doch zu der Omegon Wildkamera. In hoher Qualität bietet sie Bilder von Tieren, die man sonst nur selten zu Gesicht bekommt.

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