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Infografik: Astrohighlights im Winter 2019/20

29. November 2019, Marcus Schenk

Der Winter wird wieder knackig kalt, doch so schön und so früh wie in dieser Jahreszeit können Sie die Sterne sonst nicht beobachten. Und wen treibt es nicht nach draußen, wenn der Himmelsjäger, das Siebengestirn oder das Auge des Stiers locken?

Der Himmelskalender mit interessanten Ereignissen für die nächsten drei Monate: Die astronomische Infografik „Highlights am Winterhimmel 2019/2020“ zeigt Ihnen, wann sich ein Blick zum Himmel lohnt.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Beobachtung!

Dezember

1.12. Planetenkette

In der Abenddämmerung gibt es ein hübsches Treffen der Planeten Jupiter, Venus und Saturn. Begleitet werden sie vom zunehmenden Mond.

11.12. Saturn trifft Venus

In der Abenddämmerung über dem nordwestlichen Horizont treffen sich heute die Planeten Venus und Saturn. Achten Sie auf den Helligkeitsunterschied der beiden, die in weniger als 2 Grad Entfernung aneinander vorbeirauschen.

11.12. Mond trifft Aldebaran

Schon am frühen Abend sehen wir Aldebaran, das Auge des Stiers, über dem Horizont auftauchen. Heute zeigt er sich allerdings mit dem nahezu vollbeleuchteten Mond. Ein schöner Abend für die Beobachtung von Planeten und Doppelsternen.

13.12. Geminiden

Wenn der Himmel am Abend klar ist, blicken Sie am besten in Richtung Süden. Denn die Sternschnuppen »Geminiden« kommen scheinbar aus dem Sternbild der Zwillinge. Genauer gesagt: aus einem Punkt zwei Grad über dem Stern Pollux. Zwischen 21:00 Uhr und 6:00 Uhr ist die beste Zeit für die Beobachtung. Die Geminiden gehören mit 120 Meteoren pro Stunde zu den Sternschnuppen mit den höchsten Fallraten. Allerdings trübt der Vollmond dieses Jahr die Sicht. Trotzdem: Das Ereignis sollten Sie nicht verpassen.

23.12. Mond trifft Mars

Frühaufsteher aufgepasst: Einen Tag vor Weihnachten lohnt es sich, früh aufzustehen und einen Blick zum Himmel zu werfen. In der Morgendämmerung glänzt eine zarte Mondsichel, die nur zu 10% beleuchtet ist, und gesellt sich zum Kriegsgott Mars.

23.12. Ursiden

Die Ursiden sind ein Sternschnuppenstrom, den Sie die ganze Nacht im Blick haben können. Denn sein Ursprungsort kommt aus dem Sternbild des Kleinen Bären – daher haben diese Meteore auch ihren Namen erhalten. Die Leuchtfeuer sausen allerdings deutlich langsamer als die Perseiden über den Himmel – mit etwa 35 Kilometer pro Sekunde.

29.12. Mond trifft Venus

Wenn es dunkel wird, sehen wir sie schon leuchten: Mond und Venus über dem Horizont. Bei klarem Dämmerungshimmel gehört dieser Anblick wahrscheinlich zu den schönsten, der sogar der astronomisch nicht interessierten Bevölkerung auffällt. Der Mond ist an diesem Abend als hauchdünne Sichel zu sehen und die Venus strahlt im vollen Glanz.

Januar

4.1. Quadrantiden

Die Quadrantiden sind ein Meteorstrom aus dem Sternbild Bärenhüter. Das neue Jahr beginnt fast mit einem astronomischen Feuerwerk, das uns etwa 120 Meteore pro Stunde beschert. Am Abend steht der halb beleuchtete Mond noch hoch am Himmel: Warten Sie mit einer Beobachtung, bis er unter dem Horizont verschwunden ist – dann wird es dunkel. Da jetzt Winterzeit ist und Bootes zu den Frühlings- und Sommersternbildern zählt, geht er – und damit auch der Radiant – erst nach Mitternacht auf. Dann kann die Beobachtung sehr interessant werden. Ach ja, packen Sie sich warm ein, denn beim Meteorbeobachten ist Geduld angesagt.

5.1. Goldener Henkel auf dem Mond

Ein faszinierendes Ereignis: der Goldene Henkel auf dem Mond. Wie ein Henkel aus Licht bricht er die Mondnacht knapp jenseits des Terminators. Wir blicken auf das Mare Imbrium in die Region des Kraters Sinus Iridum und des hohen Juragebirges. Die Sonne geht hier an der Licht/Schatten-Grenze auf. Doch während der Krater noch im Dunkeln liegt, taucht die Sonne die kreisförmig angeordneten Berggipfel der Juraberge in Sonnenlicht. Ein goldener Ring in der Dunkelheit.

18.1. Mars trifft Antares

Antares ist ein roter Überriese im Sternbild Skorpion. Er strahlt in einem intensiven roten Licht und siedelt sich in den Spektralklassen ganz unten bei der Klasse M an. An der Stelle der Sonne würde Antares über die Marsbahn hinaus reichen. Doch heute treffen sich Mars und Antares für uns nur optisch am Himmel. Vergleichen Sie mal die rote Farbe der beiden Himmelskörper.

27.1. Venus trifft Neptun

Ganz nah und ganz fern: Unser Nachbarplanet Venus trifft sich mit dem Außenposten unseres Sonnensystems. Mit dem bloßen Auge können wir allerdings nur die Venus bewundern. Doch nicht mal ein Grad nördlich treffen wir auf Neptun, der sich im Teleskop als kleines blaues Scheibchen offenbart.

28.1. Mond trifft Venus

Ein erneuter schöner Anblick: die Venus und die schmale zu 12% beleuchtete Mondsichel. Bis etwa 20:00 MEZ können wir die beiden hellsten Körper des Himmels gut verfolgen, bevor die Venus oft im Dunst und gute 40 Minuten später unter dem Horizont verschwindet.

Februar

4.2. Goldener Henkel auf dem Mond

Wie am 5. Januar können wir auch heute wieder den Goldenen Henkel auf dem Mond beobachten. Dabei handelt es sich um die beleuchteten Gipfel eines Jura-Ringgebirges auf der Schattenseite des Terminators.

10.2. Merkur in größter östlicher Elongation

Merkur ist flink und nur selten zu sehen. Doch derzeit zeigt der scheue Geselle sich am Abendhimmel. Er steht in seinem größten Winkelabstand zur Sonne und ist gerade noch in der zunehmenden Abenddämmerung aufzufinden. Dafür brauchen Sie jedoch eine sehr gute Horizontsicht, klares und transparentes Wetter und ein Fernglas, mit dem Sie Merkur entdecken können.

27.2 Mond trifft Venus

Der zweite schöne Anblick von Mondsichel und Venus in der Abenddämmerung. Die Pracht von der glänzenden und hellen Venus können wir mittlerweile einige Zeit am Himmel verfolgen – so verschwindet sie erst gegen 22 Uhr unter dem Horizont.

19. Fürstenfelder Naturfototage: Wir sind dabei!

9. Mai 2017, Stefan Rieger

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Vom 11. bis 14. Mai versammeln sich Europas Naturbeobachter und -fotografen wieder zu den Naturfototagen in Fürstenfeldbruck (nahe München). Diese stehen dieses Jahr unter dem Motto „Rund um das Mittelmeer“. Bereits zum 19.-mal können hier die Besucher die Siegerbilder des Fotowettbewerbs „Glanzlichter“, veranstaltet vom Projekt Natur & Fotografie, bewundern und sich bei zahlreichen Vorträgen und Bildershows über diverse Landschaften und Tiere sowie Ihre Lebensweise informieren. Im Rahmen zahlreicher Workshops werden zudem Fototechniken und Kamerasysteme vorgestellt. Hier können Sie sich über das Programm informieren.

Eines der Highlights ist der Fotomarkt am Samstag und Sonntag. Hier stellen alle namhaften Kamera-, Optik- und Zubehörhersteller ihre Produkte vor und Sie haben die Möglichkeit, vollkommen unverbindlich alle Produkte in die Hand zu nehmen und zu testen. Außerdem können Sie sich das Produkt Ihrer Wahl vom Spezialisten erklären lassen.

Omegon Stand 2016

Omegon Stand 2016

Das Team von Optik-Pro.de ist auch dieses Jahr wieder mit dabei, um Ihnen viele Produkthighlights zu präsentieren. Testen Sie unsere Ferngläser und Spektive direkt an unserem Stand bei der Flugwiese. Die zahlreichen Greifvogelvorführungen bieten Ihnen die optimale Gelegenheit, da Weißkopfseeadler, Wüstenbussard oder die dort ansässigen Turmfalken in der Luft kreisen.

Omegon Fernglas Talron HD 10x42

Omegon Fernglas Talron HD 10×42

Diesmal mit dabei sind u.a. die Omegon Ferngläser der Talron HD, Nature HD, Hunter, Orange und Blackstar-Serie. Außerdem haben wir auch eine kleine Auswahl an Spektive und Großferngläser für Sie im Gepäck.

Omegon Spektiv ED 21-63x80

Omegon Spektiv ED 21-63×80

Zwischen den Vorführungen werden die Greifvögel auf einen Pflock gesetzt und bieten Ihnen so die optimale Möglichkeit durch ein Spektiv den „Greifern“ ins Auge zu schauen.

Amerk. Weißkopfseeadler über den Dächern des Fürstenfeld

Amerk. Weißkopfseeadler über den Dächern des Fürstenfeld

Natürlich gibt es auch wieder einige Messeschnäppchen. Sowohl von Omegen, als auch von anderen Marken, die wir Ihnen exklusiv anbieten können.

Erhalten Sie von unseren Beratern Elmar Kreihe und Stefan Rieger eine kompetente und markenunabhängige Beratung! Im Vergleich zu den namhaften Herstellern vor Ort stehen wir nicht nur für eine Marke, sondern können Ihnen als einer der größten Sportoptik-Fachhändler Europas auch Produkte aller führenden Herstellern anbieten und nützliches Zubehör empfehlen.

Schauen Sie doch einfach ganz unverbindlich vorbei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Gewinner unseres Digiscoping-Wettbewerbs

12. Januar 2017, Stefan Rieger

Zuerst einmal möchten wir uns herzlichst bei allen Teilnehmern unseres Digiscoping-Foto-Wettbewerbs bedanken. Inzwischen stehen die Gewinner fest.

Unser Meopta-Trostpreis-Paket mit Bestimmungsbuch, Schlüsselband, Putztüchern und Kugelschreiber erhalten Stefanie Fritsche (Papageientaucher), Olaf Fritsche (Sperber), Ingo Strauch (Hasen II), Christoph Messing (Großes Ochsenauge) und Patrick Saller (Schwarzschwan).

  • Platz 7:
Anolis Marmoratus, Fotograf Christoph Messing

Anolis Marmoratus, Fotograf Christoph Messing

Gewinner eines Steiner Monokulars Miniscope 8×22 ist Christoph Messing für sein Bild des Anolis Marmoratus

  • Platz 6:
Spielende Eichhörnchen, Fotograf Ingo Strauch

Spielende Eichhörnchen, Fotograf Ingo Strauch

Gewinner eines Digitalen Kompasses HuntTrack von Bushnell, ist Ingo Strauch für sein Bild der spielenden Eichhörnchen

  • Platz 5:
Wiedehopf, Fotograf Olaf Fritsche

Wiedehopf, Fotograf Olaf Fritsche

Gewinner eines Fernglases Kowa SV 10×32 ist Olaf Fritsche mit seiner Aufnahme eines Wiedehopf.

  • Platz 4:
Schwarzschwan, Fotograf Patrick Saller

Schwarzschwan, Fotograf Patrick Saller

Patrick Saller darf sich für eines seiner schönen Bilder vom Schwarzschwan über eine Junkers Uhr freuen.

  • Platz 3:
Aprilhasen, Fotograf Ingo Strauch

Aprilhasen, Fotograf Ingo Strauch

Die putzigen Aprilhasen kann Ingo Strauch zukünftig durch sein neues nadelscharfes Pentax Fernglas AD 10×36 beobachten.

  • Platz 2:
Eisvogel, Fotograf Christoph Messing

Eisvogel, Fotograf Christoph Messing

Fast so blau wie sein Bild vom Eisvogel ist das neue ZEISS Terra ED 8×42 für Christoph Messing

  • Platz 1:
    71 Likes hatte die farbenprächtige Mandarinente erreicht! Hier sitzt der Focus perfekt! Und auch unsere Fachjury hat dieses Bild zur Nummer 1 gekürt. Über ein neues Leica Monovic 8×20 darf sich Patrick Saller freuen!
Mandarinente, Fotograf Patrick Saller

Mandarinente, Fotograf Patrick Saller

 

18. Fürstenfelder Naturfototage 7.5. – 8.5.2016: Wir sind dabei!

1. Mai 2016, Stefan Rieger

Wie bereits letztes Jahr freuen wir uns auch 2016 Ihnen unser Fernoptiksortiment im Rahmen der 18.Fürstenfelder Naturfototage zeigen zu können.

Die diesjährige Veranstaltung steht unter dem Motto „Tiefen und Höhen der Kontinente“. Die Veranstaltung beginnt bereits am Donnerstag mit der Eröffnung der Ausstellung des Fotowettbewerbs „Glanzlichter“. Am Freitag gibt es jede Menge Workshops und Bildershows zu den unterschiedlichsten Reisezielen. Mehr finden Sie hier auf der Seite des Veranstalters.

Und am Samstag startet dann die Foto- und Optikmesse mit den wichtigsten Vertretern aus der Foto-, Optik- und Zubehörbranche. Der Eintritt ist frei. An der Flugwiese finden mehrmals täglich Vorführungen eines Falkners mit seinen Greifen statt und Sie können sowohl Ferngläser, Spektive als auch Teleobjektive der Kamerahersteller am lebenden Objekt testen.

Greifvogelvorführung im Rahmen der Fürstenfelder Naturfototage. Quelle: Projekt Natur und Fotografie

Greifvogelvorführung im Rahmen der Fürstenfelder Naturfototage. Quelle: Projekt Natur und Fotografie

Wir haben für Sie das Fernglas- und Spektivsortiment unserer Hausmarke Omegon und weitere interessante Schnäppchen bekannter Marken am Stand. Testen Sie unsere neuen Ferngläser der Talron HD-Serie, der Orange-Serie oder unsere neuen ED-Spektive.

Leica ist auch auf der Messe vertreten!

Auch Leica ist auf der Messe vertreten.

Und sollten wir das von Ihnen gewünschte Modell nicht dabei haben, begleiten wir Sie zu den Messeständen der Firmen Leica, ZEISS, Swarovski, Steiner, Meopta oder Kowa und zeigen Ihnen dort das gewünschte Modell.

neue Omegon Talron HD-Serie

Unsere neue Omegon Talron HD-Serie.

Selbstverständlich profitieren Sie auch von Ihrem Messebesuch. Auf alle vorgeführten Omegon-Produkte erhalten Sie einen Messerabatt in Höhe von 10%. Außerdem haben wir weitere Messeschnäppchen für Sie dabei. Wir können zudem vor Ort eine Bestellung aufnehmen und liefern Ihnen die Ware kostenlos nach Hause. Ein unnötiges Mitschleppen entfällt also.

Und zu gewinnen gibt es auch noch was! Wenn Sie sich an unserem Messestand für unseren Newsletter registrieren, können Sie eines von drei Omegon Produkten gewinnen. Mit unserem Newsletter bleiben Sie immer auf dem Laufenden über aktuelle Produktneuheiten oder interessante Angebote.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Messestand. Sie finden uns auf der Flugwiese bei den Falknern. Lassen Sie sich doch einfach mal von unseren Fachberatern aus Jagd und Vogelbeobachtung praxisnah beraten. See you in FFB!

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Ei eines Bärtierchens in einem Mars-Meteoriten gefunden (Ein Kommentar)

1. April 2016, Claudia Erbelding-Denk

In einen Mars-Meteoriten, der in der Antarktis niedergegangen war, fanden Wissenschaftler der NASA ein Tardigraden-Ei.

Nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde NASA wurde ein 71,5 Kilogramm schwere schwarze Gesteinsbrocken im Dezember 2015 rund 750 Kilometer vom Südpol entfernt gefunden. Der Meteorit mit der Bezeichnung MIL 03346 sei „eine äußerst seltene Entdeckung“, sagte NASA-Sprecher Donald Savage. Die Identifizierung habe eine Weile gedauert.

US-Forscher wollen nun in diesem Gestein neue Hinweise für Leben auf dem Mars entdeckt haben: In einem Flüssigkeitseinschluss mit einem Durchmesser von< 0,1 mm fand sich eine kugelige Form, die sich als Tardigraden-Ei erwies. In Nährflüssigkeit inkubiert, schlüpfte aus diesem Ei nach 19 Tagen ein funktionsfähiges Bärtierchen. Die Stellung der Bärtierchen in der Systematik ist noch immer ungesichert, da sie Merkmale aufweisen, die weder den Artopoden noch den Nemathelminten zugeordnet werden können. Durch ihre Fähigkeit annähernd ihre gesamte Körperflüssigkeit auszuscheiden und in eine Anabiose zu fallen, zählen sie zu den widerstandsfähigsten Tieren. In ihrer Dauerform können sie Temperaturen zwischen -272 (knapp über dem absoluten Nullpunkt) und bis zu 149 Grad Celsius überstehen. Selbst im Vakuum des Weltalls würde ein adultes Bärtierchen mehr als eine Woche überleben.

Pictured above in a color-enhanced electron micrograph, a millimeter-long tardigrade crawls on moss. Image Credit & Copyright: Nicole Ottawa & Oliver Meckes / Eye of Science, Astronomy Picture of the Day 2016 March 6

Pictured above in a color-enhanced electron micrograph, a millimeter-long tardigrade crawls on moss. Image Credit & Copyright: Nicole Ottawa & Oliver Meckes / Eye of Science, Astronomy Picture of the Day

Dies scheint ein erster stichhaltiger Beweis für Leben auf dem Mars zu sein. Die Untersuchung von echten Proben vom Mars ist dadurch von noch größerem Interesse. Eine Mars Sample Return (MSR)-Mission  ist allerdings erst für das Jahr 2020 vorgesehen. Bis dahin muss auch die Frage gelöst sein wie eine eventuelle Kontaminierung der Biosphäre durch extraterrestrische Lebensformen verhindert werden kann.

Weitere Literatur zu diesem Thema: Astrobiologie für Einsteiger, Kevin W. Plaxco, Michael Groß John Wiley & Sons, 2012 – 324 Seiten

Auf geht´s zur IWA!

4. März 2016, Stefan Rieger

Vom 4. bis 7. März ist es wieder soweit: In Nürnberg findet die alljährliche IWA OUTDOOR CLASSICS statt. Seit über 40 Jahren trifft sich alles was in Sachen Fernoptik, Zieloptik, Nachtsichttechnik, Wildkameras, Jagd- und Sportschützenausrüstung Rang und Namen hat und präsentiert dem Fachpuplikum ihre Produktneuheiten! Auch Lieferanten aus den USA oder Fernost nutzen diese Messe um Ihren Kunden bzw. Interessierten ihre Produkte vorzustellen.

IWA-Neuheitenvorstellung im Eingangsbereich

IWA-Neuheitenvorstellung im Eingangsbereich

Ein kleines Team von Optik-Pro ist auch dieses Jahr wieder für Sie unterwegs, um die wichtigsten Neuheiten zu finden und zu testen. Einige Produktvorstellungen sind bereits zu uns durchgedrungen: Minox hat beispielsweise neue Wildkameras im Portfolio und Bushnell präsentiere auch schon auf der Shot Show in Las Vegas eine neue Produktlinie mit Ferngläsern, Spektiven, Entfernungsmesser und Zielfernrohren. Diese Produkte kommen meistens aber erst mit einiger Verzögerung nach Europa.

Unser Terminkalender ist voll, wir schauen bei allen wichtigen Lieferanten vorbei. Wir werden uns aber auch auf die Suche nach neuen Lieferanten machen und halten Sie in den nächsten Wochen auf dem Laufenden. Am besten Sie registrieren sich gleich für unseren Newsletter oder liken unsere Seite auf Facebook und sind stets informiert.

Darf ich vorstellen? Basstölpel: Seevogel des Jahres 2016!

5. Februar 2016, Stefan Rieger

Der Verein Jordsand hat vor wenigen Wochen seine Wahl zum Seevogel des Jahres 2016 veröffentlicht. Sieger ist der seit den 90igern auf Helgoland brütende Basstölpel!

Basstölpel Kolonie auf der Langen Anna, Foto: Stefan Rieger

Basstölpel Kolonie auf der Langen Anna, Foto: Stefan Rieger

Seine Wahl hat der Verein begründet mit den akuten Gefahren die dieser Spezies drohen. Hier muss man als aller erstes die Folgen der Vermüllung der Meere nennen, Stichpunkt Plastikabfälle durch Tüten und Fischernetze. Aber auch die Gefahren, die  durch die eigentlich gut gedachten Offshore-Windparks in der Nordsee entstehen.

Dieser etwa gänsegroße Fischjäger fliegt von seinen Brutkolonien weit hinaus aufs Meer, teilweise über 300 Kilometer. Dort stürzt sich dieser zur Ordnung der Ruderfüßer gehörende Seevogel mit bis zu 100km/h aus ca. 10 – 40 Meter Höhe hinab und fischt vor allem nach fetthaltigen Fischen, wie Makrele oder Hering. In Deutschland kann man dieses Spektakel auf und um Helgoland beobachten. Dort zählten die Ornithologen zuletzt um die 680 Brutpaare.

Schnäbelnde Basstölpel, Foto: Stefan Rieger

Schnäbelnde Basstölpel, Foto: Stefan Rieger

Bei seinen Sturztauchgängen verheddert sich der Basstölpel  dabei oft in herumtreibenden Plastikabfällen und ist dadurch in seiner Bewegung stark eingeschränkt bis flugunfähig. Oder er stranguliert sich sogar dabei. Die Brutpaare verwenden die Plastikteile zudem leider auch sehr gerne als Nestmaterial. Oder die Plastikteile werden gefressen und der Nachwuchs, aber auch die Altvögel, verenden qualvoll dadurch. Deshalb möchte der Verein mit seiner Wahl einen Aufruf an alle Fischer, aber auch Touristen starten, vernünftig mit Ihrem Netzmaterial oder Plastikmüll umzugehen. Es soll verhindert werden, dass die Abfälle nicht auf das Meer getrieben werden und diese, in Ihrem Sozialverhalten faszinierenden Vögel, zu gefährden.

Basstölpel am Nest, Foto: Stefan Rieger

Basstölpel am Nest, Foto: Stefan Rieger

Eine weitere Gefahr droht durch die bis zu 60m langen Rotorblätter der Windkraftanlagen. Durch einen Schlag mit diesen wird der Vogel oft schwer verletzt oder sogar sofort getötet.

Ich selbst hatte die Chance die Brutkolonie auf der „Langen Anna“ letztes Jahr zu besuchen, tolle Eindrücke zu erhalten und mit der Kamera einzufangen. In der Brutkolonie herrscht geschäftiges Treiben und reger Flugverkehr. Die Vögel haben erst mit vier Jahren ihr endgültiges Federkleid mit weißer Flügeloberseite und schwarzer Spitze. Bei den zweijährigen mischen sich die dunklen Jugendfedern mit den neuen weißen Federn zu einem Bild, das an eine Klaviertastatur erinnert.

Jungvogel mit "Klaviertastatur", Foto: Stefan Rieger

Jungvogel mit „Klaviertastatur“, Foto: Stefan Rieger

Meiner Meinung nach hat der Basstölpel den Titel „Seevogel des Jahres 2016“ zu Recht verdient!

Wenn Sie auch die Basstölpelkolonie oder andere auf Helgoland brütende Seevögel beobachten wollen, empfehlen wir Ihnen 8×42 oder 10×42 Ferngläser. Für professionelle Ornithologen wird wohl am ehesten das ZEISS Victory SF, Swarovski EL oder Leica Ultravid HD-Plus in Frage kommen. Ambitionierten Naturbeobachtern empfehlen wir die Steiner XC-Modelle, das Pentax DCF BR 9×42 oder die Nature HD-Serie von Omegon.

Lens2scope 7mm an Canon Teleobjektiv

Lens2scope 7mm an Canon Teleobjektiv

Noch ein Tipp, an Fotografen: Machen Sie Ihr Teleobjektiv mit den Lens2Scope-Okularansätzen einfach zum Spektiv!

Darf ich vorstellen? Feldhamster – Wildtier des Jahres 2016

22. Januar 2016, Stefan Rieger

Nachdem er bereits 1996 diesen Titel inne hatte,  ist er durch die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild nun, 20 Jahre später, wieder zum Wildtier des Jahres ernannt worden!
Damit soll die nach wie vor dramatische Lage um diese vom Aussterben bedrohte Art verdeutlicht werden. Um es nochmal zu unterstreichen: Dieser Nager ist eines der am stärksten bedrohten Säugetiere Deutschlands. In Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gibt es nur noch wenige hundert Exemplare.

Feldhamster am Mais

Feldhamster am Mais

Der Feldhamster (Cricetus cricetus), auch europäischer Hamster genannt, gehört zu den Nagetieren (Rodentia). Er ist ca. 20 – 34 cm lang, zusätzlich besitzt er noch einen ca. 4 – 6 cm langen Schwanz, der fast nackt ist. Ausgewachsene Tiere wiegen zwischen 200 – 650 Gramm. Also deutlich größer, als die Goldhamster, die man in manchen Kinderzimmern findet. Die Männchen sind im Regelfall größer und stärker als die Weibchen.

Zur Fellfärbung dieses bunten Mausverwandten: Die Oberseite ist gelbbraun, die Unterseite sehr dunkel, bis schwarz. An den Körperseiten sind die weißen Flecken sehr auffällig. Ebenfalls auf der Backe und auf der Rückseite der vorderen Gliedmaßen. Das Gesichtchen ist rötlich-braun. Die ungewöhnliche Färbung, dass der Bauch dunkel ist, ist seiner Verteidigungsstrategie geschuldet. Wenn Sich der Hamster in die Ecke gedrängt fühlt und keine Chance zur Flucht mehr sieht, stellt er sich auf, macht quasi Männchen, und will damit seinem Verfolger den Eindruck eines weit aufgerissenen Mauls eines Raubtieres vorspiegeln. Die weißen Pfoten sollen die Reißzähne darstellen.

Feldhamster am Wiener Zentralfriedhof, Quelle: Wikipedia Foto: Katanski

Feldhamster am Wiener Zentralfriedhof, Quelle: Wikipedia Foto: Katanski

Ursprünglich stammt dieser kleine Nager aus den Steppen Osteuropas. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft breitete er sich bis nach Westeuropa aus. Die ältesten in Deutschland gefundenen Skelette sind ca. 2000 Jahre alt, gefunden im Rhein-Neckar-Raum.

Er lebt in tiefen und verzweigten Erdbauen. Hier legt er Wohn- und Vorratskammer an. Auch eine Toilette darf nicht fehlen. Die Baue können bis zu 1 m Tiefe in den Löss- oder Lehmboden reichen. In seinen Vorratskammern sammelt er vor allem Körner- und Hülsenfrüchte. Aber auch Klee, Kartoffeln, Rüben und Mais. Für den Winter sammelt er bis zu 5 kg Vorrat, davon verbraucht er mindestens 2 kg, um den Winter in seinem Bau zu verbringen.

Deshalb wurde der Feldhamster in manchen Region Deutschlands und der ehemaligen DDR bis in die 80er Jahre als Schädling verfolgt. Es wurden sogar Prämien auf sein Fell ausgesetzt. Dies und moderne Agrarmethoden mit wenig Rückzugsräumen und dem Einsatz von vielen Giftstoffen, hat dazu geführt, dass diese Art so stark gefährdet ist.

Verbreitungsgebiet Feldhamster, Quelle: Wikipedia Veröffentlichung: „Répartition hamster d'europe“ von Hexasoft

Verbreitungsgebiet Feldhamster, Quelle: Wikipedia Veröffentlichung: „Répartition hamster d'europe“ von Hexasoft

Und was sagt nun der Preisträger zu seiner Prämierung? Wahrscheinlich nichts, denn aktuell befindet er sich in Winterruhe. Das heißt: Er versteckt sich in seinem Bau und verschläft diese Jahreszeit bis auf wenige Unterbrechungen, um Nahrung aufzunehmen.

Wenn Sie noch mehr über den Feldhamster erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen die Seiten der Deutschen Wildtier Stiftung, der Arbeitsgemeinschaft Feldhamsterschutz und natürlich die Seiten von Wikipedia. Falls Sie sich im späten Frühjahr selbst auf die Suche nach dem Feldhamster machen wollen, nehmen Sie auf alle Fälle ein Fernglas mit, z.B. das Omegon Ultra HD 8×32, das Steiner XC 8×42 oder das Leica Ultravid HD 10×32. Bitte halten Sie Abstand, dieser Nager kann durchaus kräftig zubeißen!

Darf ich vorstellen? Feuersalamander – Der Lurch des Jahres 2016

14. Januar 2016, Stefan Rieger

Diese wohl bekannteste Amphibienart findet man derzeit noch in fast ganz Deutschland: Der Feuersalamander (Salamandra salamandra) bevorzugt grundwassernahe Laubwälder, vor allem Eichen-/Birken- oder Eichen-/Hainbuchenwälder.

Feuersalamander "Salamandra salamandra", Quelle: Wikipedia

Feuersalamander Salamandra salamandra, Quelle: Wikipedia

Allerdings sieht man sie tagsüber nur selten. Zu dieser Zeit liegen sie in Ihren Tagverstecken. Nur nach starkem Regen oder bei dichtem Nebel trauen sie sich auch tagsüber durch Ihr Revier zu streunen, um Beute zu machen. Sie ernähren sich überwiegend von wirbellosen Organismen wie Asseln, kleinen Käfern mit nicht zu starkem Skelettbau, kleineren Schnecken und Regenwürmern. Ansonsten ist der auch Feuer- oder Erdmolch genannte Lurch eher nachtaktiv.

Wenn man ihn endeckt, erkennt man dieses Tier dank seiner Warnfarbe sofort! Der Feuersalamander hat eine schwarze Haut, die durch leuchtend gelbe Flecken durchbrochen ist. Manche Unterarten sind eher gebändert oder haben eine orangerote Zeichnung. Umwelteinflüsse können die Färbung beeinflussen, z.B. erreicht auf Niedermoorböden die schwarze Färbung ihre volle Intensität.

Warnfarbe des Feuersalamanders, Quelle: Wikipedia Foto: Jens K. Müller

Signalfarbe des Feuersalamanders, Quelle: Wikipedia. Foto: Jens K. Müller

Nun hat diese Warnfarbe natürlich auch einen Grund. Sie soll Fressfeinden symbolisieren, dass es nicht gut wäre ihn zu essen, da er giftig ist! Die Ohrdrüsen sondern eine weißliche giftige Flüssigkeit ab. Wenn die Tiere unter starken Stress sind, können Sie das Gift sogar in dünnen Strahlen bis zu einem Meter weit ausstoßen.

Das Gift löst bei den meisten Menschen bei Berührung nur ein leichtes Brennen aus. Bei empfindlichen Menschen kann es aber auch zu Übelkeit und Atembeschwerden führen. Gefährdeter sind da eher unsere Haustiere. Gerade Hunde sehen sehr gerne Beute in diesem Waldbewohner und haben nach Berührung oft eine Maulsperre, Genickstarre oder einen starken Speichelfluss. In sehr seltenen Fällen kann es auch zum Tod des Tieres kommen.

Feuersalamander auf losen Boden, Quelle: Wikipedia Foto: Emmanuel Boutet

Feuersalamander auf losen Boden, Quelle: Wikipedia, Foto: Emmanuel Boutet

Schon seit jeher gibt es jede Menge an Mythen und Geschichten um diesen kleinen Laubwaldbewohner. Bereits vor Jahrhunderten warfen die Menschen Feuersalamander bei Bränden ins Feuer, da Sie der Meinung waren, sie würden das Feuer löschen.

Eine weitere Besonderheit des Feuersalamanders ist seine Art der Fortpflanzung und die Geburt des Nachwuchses. Die meisten Lurche suchen zur Paarungszeit Teiche und Tümpel auf, paaren sich dort und legen Ihre Eier in dem Gewässer ab. Der Feuersalamander dagegen paart sich ausschließlich an Land. Dabei schiebt sich das Männchen unter das Weibchen und umklammert es mit seinen Vorderbeinen. Dabei schiebt es ein Samenpaket in die Kloake des Weibchens. Das Weibchen kann dann das Samenpaket über Jahre in ihrem Körper aufbewahren. Damit kann auch ohne Sexualakt eine Befruchtung stattfinden. Die Paarungszeit ist zwischen April und September, wobei das Hauptgeschehen im Juli ist.

Nach einer ca. 8-9 Monate dauernden Entwicklungsphase im Mutterleib werden die Larven im Spätherbst in den Laichgewässern abgesetzt. Dazu schiebt das Weibchen nachts Ihren Hinterleib in das Wasser und setzt innerhalb mehrer Tage bis zu 70 Larven ab. Die Eihülle platzt bei der Geburt, so dass die Larven als lebend gebärend gelten.

Larve des Feuersalamanders, Quelle: Wikipedia, siehe Link

Larve des Feuersalamanders, Quelle: Wikipedia

Aktuell befürchten viele Biologen eine starke Gefahr für den Feuersalamander. In Belgien und den Niederlanden fielen bereits ein Großteil der Populationen (geschätzt ca. 95%) dem gefährlichem Hautpilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) zum Opfer. Inzwischen wurden auch in der Eifel die ersten Tiere mit dieser Hauterkrankung entdeckt. Bisher gab es zwar noch kein Massensterben, die Forscher vermuten, dass der Pilz erst bei gewissen Temperaturen oder sonstigen klimatischen Bedingungen zu einem Massensterben führen könnte. Die infizierten Salamander zeigen Hautverletzungen und Geschwülste und verenden binnen weniger Tage. Hoffen wir, dass diese Erkrankung nicht auch in Deutschland ausbricht und zu einem Massensterben führt. Damit auch Sie sich noch an diesem wundervollen „Feuermolch“ erfreuen können.

Wenn Ihnen einer dieser Bodenbewohner vor die Füße kommt, erfreuen Sie sich an seiner kontraststarken Hautfärbung. Doch halten Sie Abstand, damit Sie nicht mit dem Gift des Salamanders in Berührung kommen!

Darf ich vorstellen? Natur des Jahres 2016!

29. Dezember 2015, Stefan Rieger

Wie jedes Jahr veröffentlichen nun die wichtigsten Umwelt- und Naturschutzverbände, die von Ihnen ausgewählten, schützenswerten Tiere, Pflanzen und Landschaften in den unterschiedlichsten Kategorien. Folgende Tier und Pflanzenarten wurden auserwählt:

Tierwelt

  • Vogel des Jahres: Der Stieglitz (Naturschutzbund Deutschland (NABU))
  • Seevogel des Jahres: Der Basstölpel (Verein Jordsand)

    Basstölpel auf Helgoland / Foto: Stefan Rieger

    Basstölpel auf Helgoland, Foto: Stefan Rieger

  • Schmetterling des Jahres: Der Stachelbeerspanner (BUND NRW Naturschutzstiftung)
  • Wildtier des Jahres: Der Feldhamster (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild (SDWi))

    Feldhamster am Mais

    Feldhamster am Mais, Quelle: Wikipedia

  • Lurch des Jahres: Der Feuersalamander (Deutsche Gesellschaft f. Herpetologie u. Terrarienkunde (DHGT))
  • Insekt des Jahres: Der Dunkelbraune Kugelspringer (BFA Entomologie im NABU)
  • Fisch des Jahres: Der Hecht (Deutschen Angelfischerverband (DAFV))

Pflanzenwelt

  • Baum des Jahres: Die Winterlinde (Kuratorium „Baum des Jahres“ (KBJ))
  • Staude des Jahres: Die Schwertlilie (Bund deutscher Staudengärtner)

    Gelbe Sumpf Schwertlilie bei Hameln, Quelle: Wikipedia, Fotograf:_Rüdiger Kratz

    Gelbe Sumpf Schwertlilie bei Hameln, Quelle: Wikipedia, Foto: Rüdiger Kratz

  • Gemüse des Jahres: Chili und Paprika (Capsicum) (Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN))
  • Blume des Jahres: Die Wiesenschlüsselblume (Stiftung Naturschutz Hamburg)
  • Orchidee des Jahres: Die Sommer-Drehwurz (Arbeitskreise Heimische Orchideen (AHO))

    Sommer Drehwurz (Spiranthes aestivalis) im Blütenstand, Quelle:Wikipedia

  • Pilz des Jahres: Der Lilastielige Rötelritterling (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
  • Regionale Streuobstsorte des Jahres: Der Weilburger Apfel (Hessen), Die Ulmer Butterbirne (Baden-Württemberg)
  • Heilpflanze des Jahres: Der Kubebenpfeffer (NHV Theophrastus)
  • Arzneipflanze des Jahres: Der Echte Kümmel (Studienkreis „Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzen“)
  • Moos des Jahres: Das Mittlere Torfmoos
  • Flechte des Jahres: Die Heideflechte (beides Byrologisch-lichenologische Arbeitsgemeinschaft für Mitteleuropa (BLAM))

Landschaften

  • Flusslandschaft des Jahres: Die Trave (Naturfreunde Deutschlands, Deutscher Angelfischerverband (DAFV))

    Trave_bei_Lokfeld/Stormarn_Quelle: Wikipedia_Fotograf: Reinhard_Kraasch

    Trave bei Lokfeld/Stormarn, Quelle: Wikipedia, Foto: Reinhard Kraasch

  • Boden des Jahres: Der Grundwasserboden (Kuratorium Boden des Jahres)

In den nächsten Wochen wollen wir Ihnen einige dieser besonders schutzwürdigen Tiere und Pflanzen genauer vorstellen!

Das Team von Optik-Pro wünscht Ihnen alles Gute für das neue Jahr!
Einer meiner Vorsätze ist auf alle Fälle: Ein bewussterer Umgang mit unserer Natur! Nutzen Sie 2016 Ihre Zeit, lassen Sie Ihre Seele einfach mal in der Natur baumeln und vielleicht entdecken Sie ja die eine oder andere, der ausgewählten Arten im Laufe des Jahres!